Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,7, Freie Universität Berlin (Klassische Archäologie), Veranstaltung: Nekropolen und Grabbauten in Unteritalien, Illyrien und Nordgriechenland, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt das Grab des Lyson und des Kallikles und beachtet dabei den historischen Kontext auf der Grundlage der erarbeiteten Mittel von Stella Miller, die das hochhellenistische Kammergrab erforscht hat. Ich möchte das Augenmerk auf die Einzigartigkeit des Komplexes legen, da es sich um ein Mehrgenerationengrab handelt. An der Symbolik der Wandmalerei kann man die Militärshierarchie ablesen, die im nahen Zusammenhang mit der Familie gestanden haben muss und in dieser besonderen Form nur in diesem makedonischen Grab von Lefkadia vorkommt.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (Klassische Archäologie), Veranstaltung: Der Mittelmeerraum in der frühen Eisenzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit behandelt die Fibeln aus dem Mittelmeerraum und beachtet dabei den historischen Kontext auf der Grundlage der erarbeiteten Mittel von Sapouna-Sakellarakis und Kilian, sowie die nach wie vor diskutierte Bedeutung der Verwendung und Ikonographie der einzelnen Fibeln. Der Autor hat das Augenmerk speziell auf die zum Teil gut erhaltenen griechischen Fibeln gelegt, die erst Mitte 20.des Jahrhunderts von Archäologen erforscht wurden und seit dem mehr Beachtung finden. Die Hausarbeit gründet weitreichend auf die wegbereitenden Studien von Sapouna-Sakellarakis aus den 70er Jahren. Beginnend geht der Autor auf die verschiedenen Fibelgattungen ein, die sowohl Sapouna-Sakellarakis, als auch Kilian präsentiert haben. In Folge dessen werden ausführlich auf die Fundkomplexe eingegangen, die mit den Fibeln in Verbindung stehen. Eine Diskussion anhand der ikonographischen Mittel und Symbolik der Fibeln in Verbindung mit den Trachtbestandteilen und Grabinventaren, schließt daran an. Im Abschluss wird ansatzweise die noch umstrittene Annahme der Verwendung von prunkvollen Plattenfibeln erwähnt und warum es immer noch offene Fragen gibt, wenn diese vielleicht nicht im Alltag als Schmuck gebraucht wurden, es sie aber dennoch zuhauf gab. An der Vielzahl der Fibeln, die in unterschiedlichen Gruppen und Gattungen aufgeteilt werden und im gesamten Mittelmeerraum zu dieser Zeit in verschiedenen Fundkomplexen vorkommen, kann man vereinzelte Hinweise auf den Gebrauch von Jenen erkennen. Welche künstlerischen Mittel der Ikonographie zu den damaligen Zeiten von Nöten waren, erklären die Plattenfibeln am ehesten. Es wird ein Einblick über die Vielfalt der Fibeln durch dieser Arbeit ermöglicht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Archäologie, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Prähistorische Archäologie), Veranstaltung: Vor- und Frühgeschichte Ungarns, Sprache: Deutsch, Abstract: Der sogenannte Schatz des Attilä und der Schatzfund von Brestovac stellen einen grundlegenden archäologischen Forschungsbereich im Karpatenbecken zwischen der Spätawaren und Karolingerzeit dar. Die Entdeckung beider Schätze Anfang des 19. Jhs. erweckten ein reges Interesse an der Untersuchung der reichen Goldfunde des frühen Mittelalters. Seither gab es eine Vielzahl an Forschungsansätzen verschiedener Archäologen, die sich mit dem Schatz von Nagyszentmiklós auseinandergesetzt haben, jedoch laut des Ungarn Csanád Bálint nicht ein zufriedenstellendes Resultat seinerseits erzielen konnten. Er kritisiert sogar namentlich Robert Göbl, der das Augenmerk nicht auf das Alter des Schatzes gelenkt hat und somit nicht genaue Ergebnisse erzielen konnte. In der Vergangenheit wurden Themen wie Inschriftsanalysen , Metallgefäßkunst und Nutzungsmöglichkeiten erforscht - die wichtige Frage stellt sich nichtsdestotrotz, wenn man die Schätze miteinander vergleicht und so das Alter erschließen möchte. Relevante Ansätze dazu überlieferten der oben genannte ungarische Archäologe und Birgit Bühler, deren Buch Der Schatz von Brestovac, Kroatien letztes Jahr erschien. Aufschlüsse über besondere Materialanalysen bis hin zu kulturellen Bezügen in der Spätawarenzeit des 8. Jh. n.Ch. konnten ebenfalls gegeben werden. Im Zuge der Hausarbeit möchte ich auf die oben erwähnten einzelnen Aspekte eingehen, die Schätze aber auch auf Form und Gebrauchsspuren untersuchen. Die Entdeckungsgeschichte wird dabei nur einen kleinen Teil umfassen, da die Auswertung und der Vergleich der gefundenen Objekte im Raum Ungarn/Kroatien/Rumänien einen viel größeren Punkt ausmachen. Abschließend soll nicht nur die Altersfrage geklärt werden, sondern auch inwiefern diese Schätze eine so aussagekräftige Rolle im Bezug zu der damaligen christianisierenden Lebenseinstellung spielten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Vorderasiatische Archäologie), Veranstaltung: Die Sasaniden Zeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt die Münzen aus dem sassanidischen Raum und beachtet dabei den historischen Kontext auf der Grundlage der erarbeiteten Mittel von Robert Göbl und des Projekts Sylloge Nummorum Sasanidarum (SNS), sowie die nach wie vor diskutierte Bedeutung der Ikonographie der einzelnen Münzen. Ich möchte das Augenmerk auf die zum Teil gut erhaltenen Münzen legen, die erst Mitte des 20. Jahrhunderts vom Numismatiker erforscht wurden und seit dem mehr Beachtung fanden. An der Reihenfolge der Münzen, die die amtierenden Könige und Königinnen zeigen, kann man die Geschichte ablesen, wie der Staat in naher Verbindung zur Religion stand, welche künstlerischen Mittel der Ikonographie zu den damaligen Zeiten von Nöten waren und wozu es Sonderprägungen im Allgemeinen gab, wenn diese doch zum Großteil nur als Festprägungen erschienen.