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KELTISCHE KERAMIKTRADITION ZUR RÖMERZEIT

BEI DEN TREVERERN UND DEN SKORDISKERN

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Wie die Treverer im Moselland, waren die Skordisker im serbischen Donaugebiet die Hauptträger der La Tène Kultur. In beiden Gebieten können seit den Jahren um Christi Geburt sozio-ökonomische Veränderungen festgestellt werden, die sich in der Keramikproduktion wiederspiegeln. Nach der römischen Okkupation hat sich ausschließlich die Drehscheibenware geändert. Die meisten Formen des Tafelgeschirrs wurden durch Terra Sigillata oder Campana Ware beeinflusst. Bei den Treverern lässt sich beobachten, wie sich eine Sondergattung, die Terra Belgica, entwickelt. Spätlatènezeitliche Keramikformen werden hier durch den eigentlichen Beginn und ein stetiges Anwachsen des römischen Imports gekennzeichnet, und die einheimische Keramik wird zunehmend von den neuesten verfügbaren römischen Keramikformen verdrängt. Bei den Skordiskern ist es zu keiner solchen Entwicklung gekommen. Hier kann das Auftreten des frühesten Importes italischer oder gallischer Terra Sigillata in Zusammenhang mit der Anwesenheit römischer Truppen und neuzugezogenen Italikern gebracht werden. Erst später ist es zu einer Romanisierung einheimischer Töpfereien gekommen.

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KELTISCHE KERAMIKTRADITION ZUR RÖMERZEIT, Milica Tapavicki-Ilic

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2015
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(Paperback)
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