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Berliner Schriften zur Kunst - 22: Künstler und ihre Brüder

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Wie lebten Künstler in Venedig im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit? Eine Möglichkeit, sich dieser sozialgeschichtlichen Frage anzunähern, bietet die Untersuchung der Mitgliedschaft von Künstlern in den Scuole grandi. Diese besonders prestigeträchtigen religiösen Laienbruderschaften weisen eine sozial und beruflich heterogene Mitgliederstruktur auf und spiegeln somit das komplexe städtische Gesellschaftsgefüge Venedigs wider. Die vorliegende Untersuchung wirft ein neues Licht auf die soziale Stellung und Tätigkeit so namhafter Künstler wie Jacopo Bellini und seine Söhne, Tizian und Tintoretto sowie zahlreiche unbekannte Maler, Bildschnitzer, Bildhauer, Steinmetze, Architekten und Bauunternehmer. Berufliche und bruderschaftliche Tätigkeit greifen ineinander, weil die Scuole grandi auch als Auftraggeber prächtiger Bruderschaftsgebäude und Freskenzyklen in Erscheinung treten. Die umfassende Studie beschreibt Struktur und Gemeinschaftsleben, beleuchtet Kunstpolitik und die Vergabe von Einzelaufträgen und fragt schließlich nach dem Künstlerselbstverständnis anhand des Selbstporträts im Kontext dieser Bruderschaften. Der Band schließt mit einem umfangreichen alphabetischen Katalog aller Mitglieder.

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Berliner Schriften zur Kunst - 22: Künstler und ihre Brüder, Gabriele Köster

Language
Released
2007
Binding
(Hardcover),
Book condition
Good
Price
€47.99

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Title
Berliner Schriften zur Kunst - 22: Künstler und ihre Brüder
Language
German
Released
2007
Format
Hardcover
Pages
641
ISBN10
3786125481
ISBN13
9783786125488
Series
Description
Wie lebten Künstler in Venedig im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit? Eine Möglichkeit, sich dieser sozialgeschichtlichen Frage anzunähern, bietet die Untersuchung der Mitgliedschaft von Künstlern in den Scuole grandi. Diese besonders prestigeträchtigen religiösen Laienbruderschaften weisen eine sozial und beruflich heterogene Mitgliederstruktur auf und spiegeln somit das komplexe städtische Gesellschaftsgefüge Venedigs wider. Die vorliegende Untersuchung wirft ein neues Licht auf die soziale Stellung und Tätigkeit so namhafter Künstler wie Jacopo Bellini und seine Söhne, Tizian und Tintoretto sowie zahlreiche unbekannte Maler, Bildschnitzer, Bildhauer, Steinmetze, Architekten und Bauunternehmer. Berufliche und bruderschaftliche Tätigkeit greifen ineinander, weil die Scuole grandi auch als Auftraggeber prächtiger Bruderschaftsgebäude und Freskenzyklen in Erscheinung treten. Die umfassende Studie beschreibt Struktur und Gemeinschaftsleben, beleuchtet Kunstpolitik und die Vergabe von Einzelaufträgen und fragt schließlich nach dem Künstlerselbstverständnis anhand des Selbstporträts im Kontext dieser Bruderschaften. Der Band schließt mit einem umfangreichen alphabetischen Katalog aller Mitglieder.