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Lernen und Individualität

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  • 287 pages
  • 11 hours of reading

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Jedes Kind lernt anders, aber immer aufgrund von Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Das Buch führt zum Verständnis für individuelle Lernstile und für Veränderungen während der Schulzeit. Wer mit Kindern lebt und sie unterrichtet, erfährt, wie individuell ihre Bedürfnisse und Erfahrungen beim Lernen sind. Aber sie lernen nicht nur unterschiedlich, weil sie Individualitäten sind, sondern auch, um Individualitäten zu werden, die sich immer mehr selbst verantwortlich machen für ihren eigenen Lernprozeß. Individualisierung durch Unterricht bedeutet daher (1.) differenzierte Darbietung der Lerninhalte, so daß die Lernenden sich diese (2.) individuell aneignen („personalisieren“) können; schließlich müssen (3.) die Lernvorgänge selbst zunehmend in die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler übergehen. Der Autor entwickelt drei Kategorien, die Lehrern und Eltern helfen sollen, die besonderen Lernerfahrungen jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu berücksichtigen: Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Auf allen drei Stufen im Lernprozeß ist die Eigenaktivität des Lernenden gefordert; dabei ergeben sich alterstypische und individuelle Varianten, die sich präzise beschreiben lassen (a) als aufeinander folgende Stufen in der Entwicklung des Lernens und (b) als persönliche Lernstile.

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Lernen und Individualität, Peter Loebell

Language
Released
2000
Binding
(Paperback),
Book condition
Good
Price
€26.99

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Title
Lernen und Individualität
Language
German
Released
2000
Format
Paperback
Pages
287
ISBN10
389271911X
ISBN13
9783892719113
Series
Description
Jedes Kind lernt anders, aber immer aufgrund von Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Das Buch führt zum Verständnis für individuelle Lernstile und für Veränderungen während der Schulzeit. Wer mit Kindern lebt und sie unterrichtet, erfährt, wie individuell ihre Bedürfnisse und Erfahrungen beim Lernen sind. Aber sie lernen nicht nur unterschiedlich, weil sie Individualitäten sind, sondern auch, um Individualitäten zu werden, die sich immer mehr selbst verantwortlich machen für ihren eigenen Lernprozeß. Individualisierung durch Unterricht bedeutet daher (1.) differenzierte Darbietung der Lerninhalte, so daß die Lernenden sich diese (2.) individuell aneignen („personalisieren“) können; schließlich müssen (3.) die Lernvorgänge selbst zunehmend in die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler übergehen. Der Autor entwickelt drei Kategorien, die Lehrern und Eltern helfen sollen, die besonderen Lernerfahrungen jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu berücksichtigen: Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Auf allen drei Stufen im Lernprozeß ist die Eigenaktivität des Lernenden gefordert; dabei ergeben sich alterstypische und individuelle Varianten, die sich präzise beschreiben lassen (a) als aufeinander folgende Stufen in der Entwicklung des Lernens und (b) als persönliche Lernstile.