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Von Hof nach Rom

Johann Christian Reinhart, ein deutscher Maler in Italien ; eine Biographie

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  • 143 pages
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Johann Christian Reinhart war ein bedeutender Landschaftsmaler und Radierer der Goethezeit, geboren 1761 als Sohn eines Pfarrers in Hof. Nach Studien- und Wanderjahren in Leipzig, Dresden und Meiningen zog es ihn 1789 nach Italien, wo er 58 Jahre lang lebte und Rom als sein „Vaterland“ bezeichnete. Reinhart wurde zum bewunderten Kunsthaupt der deutschen Fremdenkolonie und war Mitbegründer des 'Deutschen Künstlervereins'. Seine 'Malerisch radierten Prospekte von Italien' brachten die Campagna von Rom einem breiten Publikum näher. Als bayerischer Hofmaler schuf er bedeutende Werke für König Ludwig I., darunter die 'Vier Ansichten von der Villa Malta in Rom'. Dieter Richter beschreibt Reinhart als lebensfrohen, streitbaren Freigeist, der in Rom als geselliger Mittelpunkt der internationalen 'Künstlerrepublik' galt. Sein Haus auf dem Pincio war ein beliebter Treffpunkt, und er begleitete viele Reisende als ortskundiger Cicerone. Ein umfangreicher Briefwechsel mit Persönlichkeiten wie Friedrich Schiller verband ihn mit Schriftstellern und Künstlern. Zudem wird Reinhart als Dichter neu entdeckt; seine Gedichte, die teilweise erstmals ediert wurden, zeigen ihn als formbewussten Lyriker und philosophischen Epigrammatiker.

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Von Hof nach Rom, Dieter Richter

Language
Released
2006
Binding
(Hardcover),
Book condition
Good
Price
€5.69

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Title
Von Hof nach Rom
Subtitle
Johann Christian Reinhart, ein deutscher Maler in Italien ; eine Biographie
Language
German
Publisher
Transit
Released
2006
Format
Hardcover
Pages
143
ISBN10
3887472454
ISBN13
9783887472450
Series
Categories
Description
Johann Christian Reinhart war ein bedeutender Landschaftsmaler und Radierer der Goethezeit, geboren 1761 als Sohn eines Pfarrers in Hof. Nach Studien- und Wanderjahren in Leipzig, Dresden und Meiningen zog es ihn 1789 nach Italien, wo er 58 Jahre lang lebte und Rom als sein „Vaterland“ bezeichnete. Reinhart wurde zum bewunderten Kunsthaupt der deutschen Fremdenkolonie und war Mitbegründer des 'Deutschen Künstlervereins'. Seine 'Malerisch radierten Prospekte von Italien' brachten die Campagna von Rom einem breiten Publikum näher. Als bayerischer Hofmaler schuf er bedeutende Werke für König Ludwig I., darunter die 'Vier Ansichten von der Villa Malta in Rom'. Dieter Richter beschreibt Reinhart als lebensfrohen, streitbaren Freigeist, der in Rom als geselliger Mittelpunkt der internationalen 'Künstlerrepublik' galt. Sein Haus auf dem Pincio war ein beliebter Treffpunkt, und er begleitete viele Reisende als ortskundiger Cicerone. Ein umfangreicher Briefwechsel mit Persönlichkeiten wie Friedrich Schiller verband ihn mit Schriftstellern und Künstlern. Zudem wird Reinhart als Dichter neu entdeckt; seine Gedichte, die teilweise erstmals ediert wurden, zeigen ihn als formbewussten Lyriker und philosophischen Epigrammatiker.