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Das Leben des Donatello und des Michelozzo: Neu übersetzt und kommentiert

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  • 165 pages
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Donatello ist die Ausnahme und der Testfall für Vasaris Künstlergeschichte der Renaissance, denn seine Skulpturen sind ihrer Zeit weit voraus und in ihrer Lebendigkeit und Anmut den antiken Meisterwerken ebenbürtig – das höchste Lob, das Vasari zu vergeben hat. Es kommt eigentlich nur den Zeitgenossen Michelangelos zu, die fast hundert Jahre nach Donatello gelebt haben, kurz: Donatello sprengt die von Vasari sorgsam entwickelte hierarchische Abfolge der Kunstepochen. Heutige Betrachter erfreuen sich an seiner zarten Verkündigung (Florenz, Santa Croce) und der sogenannten Madonna Pazzi (Berlin, Bode-Museum). Ein besonderer Fall ist auch die Lebensbeschreibung des Bildhauers und Architekten Michelozzo, die Vasari vor allem als Folie für seine eigene architektonische Leistung und sein Verhältnis zu Herzog Cosimo de’Medici dient. Wie viele Werke Michelozzo wirklich geschaffen hat und wie viele Vasari ihm andichtet, beschäftigt die kunsthistorische Forschung bis heute: Man vermutet, dass der Entwurf der Klosteranlage von San Marco ebenso auf ihn zurückgeht wie die Cappella del Crocifisso in San Miniato al Monte in Florenz.

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Das Leben des Donatello und des Michelozzo: Neu übersetzt und kommentiert, Giorgio Vasari, Alessandro Nova

Language
Released
2013
Binding
(Paperback),
Book condition
Very Good
Price
€9.79

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Title
Das Leben des Donatello und des Michelozzo: Neu übersetzt und kommentiert
Language
German
Publisher
Wagenbach
Released
2013
Format
Paperback
Pages
165
ISBN10
3803150590
ISBN13
9783803150592
Series
Description
Donatello ist die Ausnahme und der Testfall für Vasaris Künstlergeschichte der Renaissance, denn seine Skulpturen sind ihrer Zeit weit voraus und in ihrer Lebendigkeit und Anmut den antiken Meisterwerken ebenbürtig – das höchste Lob, das Vasari zu vergeben hat. Es kommt eigentlich nur den Zeitgenossen Michelangelos zu, die fast hundert Jahre nach Donatello gelebt haben, kurz: Donatello sprengt die von Vasari sorgsam entwickelte hierarchische Abfolge der Kunstepochen. Heutige Betrachter erfreuen sich an seiner zarten Verkündigung (Florenz, Santa Croce) und der sogenannten Madonna Pazzi (Berlin, Bode-Museum). Ein besonderer Fall ist auch die Lebensbeschreibung des Bildhauers und Architekten Michelozzo, die Vasari vor allem als Folie für seine eigene architektonische Leistung und sein Verhältnis zu Herzog Cosimo de’Medici dient. Wie viele Werke Michelozzo wirklich geschaffen hat und wie viele Vasari ihm andichtet, beschäftigt die kunsthistorische Forschung bis heute: Man vermutet, dass der Entwurf der Klosteranlage von San Marco ebenso auf ihn zurückgeht wie die Cappella del Crocifisso in San Miniato al Monte in Florenz.