Explore the latest books of this year!
Bookbot

Verfolgung und Gottvertrauen

Briefe einer Hamburger jüdisch orthodoxen Familie im "Dritten Reich" (Studien zur jüdischen Geschichte)

Authors

Save

Parameters

  • 187 pages
  • 7 hours of reading

More about the book

Diese kommentierte und erstmals edierte vollständige Ausgabe von neunundneunzig Briefen jüdischer Eltern an ihren Sohn zwischen 1933 und 1942 bietet Einblicke in das religiöse Leben streng orthodoxer Hamburger Juden während der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Briefe stammen von Benjamin und Elsa Perlmann, die ihren Sohn Michael in einer Zeit des Schreckens und der Entrechtung ansprechen. Michael arbeitete bis zur 'Reichskristallnacht' auf einem Ausbildungsgut in Brandenburg, wo er verhaftet und ins Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht wurde. Im Frühjahr 1939 gelang ihm die Auswanderung nach Palästina. Der Briefwechsel bleibt auch nach seiner Auswanderung lebendig. Die Briefe vermitteln ein eindringliches Bild jüdischen Lebens, geprägt von Traditionen und dem jüdischen Jahresrhythmus, und reflektieren die Beziehungen zu Verwandten und Freunden. Der Alltag der jüdischen Familie wird sichtbar, während der Vater Benjamin die sich verändernde Realität kaum wahrnimmt und in einem unerschütterlichen Gottvertrauen lebt. Im Gegensatz dazu erkennt die Mutter Elsa zunehmend die Bedrohung. Im Juli 1942 werden Benjamin und Elsa Perlmann nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Book purchase

Verfolgung und Gottvertrauen, Ina Lorenz

Language
Released
1998
Binding
(Paperback)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Verfolgung und Gottvertrauen
Subtitle
Briefe einer Hamburger jüdisch orthodoxen Familie im "Dritten Reich" (Studien zur jüdischen Geschichte)
Language
German
Authors
Ina Lorenz
Released
1998
Format
Paperback
Pages
187
ISBN10
393337412X
ISBN13
9783933374127
Series
Description
Diese kommentierte und erstmals edierte vollständige Ausgabe von neunundneunzig Briefen jüdischer Eltern an ihren Sohn zwischen 1933 und 1942 bietet Einblicke in das religiöse Leben streng orthodoxer Hamburger Juden während der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Briefe stammen von Benjamin und Elsa Perlmann, die ihren Sohn Michael in einer Zeit des Schreckens und der Entrechtung ansprechen. Michael arbeitete bis zur 'Reichskristallnacht' auf einem Ausbildungsgut in Brandenburg, wo er verhaftet und ins Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht wurde. Im Frühjahr 1939 gelang ihm die Auswanderung nach Palästina. Der Briefwechsel bleibt auch nach seiner Auswanderung lebendig. Die Briefe vermitteln ein eindringliches Bild jüdischen Lebens, geprägt von Traditionen und dem jüdischen Jahresrhythmus, und reflektieren die Beziehungen zu Verwandten und Freunden. Der Alltag der jüdischen Familie wird sichtbar, während der Vater Benjamin die sich verändernde Realität kaum wahrnimmt und in einem unerschütterlichen Gottvertrauen lebt. Im Gegensatz dazu erkennt die Mutter Elsa zunehmend die Bedrohung. Im Juli 1942 werden Benjamin und Elsa Perlmann nach Auschwitz deportiert und ermordet.