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Blind Vision - sind Produkte Medien?

der Versuch einer Antwort am Beispiel der Waschmaschine

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  • 274 pages
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Marshall McLuhan postulierte, dass das Medium die Botschaft wäre, was bedeutet, dass beispielsweise das Fernsehgerät nicht nur Inhalte überträgt, sondern auch eine eigene Botschaft besitzt. Diese Botschaft beeinflusst die Ausrichtung der Rezipienten und fördert eine Ein-Weg-Kommunikation, was die Familienstruktur der Neuzeit veränderte. Psycho- und Sozialstrukturen wurden durch solche Medien geprägt. Das vorliegende Werk erweitert diese These auf alltägliche Konsumgüter, insbesondere die Waschmaschine. Es wird untersucht, welche Auswirkungen Produkte auf Gesellschaft und Individuum haben können. Die zentralen Fragen sind: Haben industriell gefertigte Konsumgüter eine eigene Botschaft? Besitzen sie das Potenzial, unsere Psycho- und Sozialstrukturen zu verändern? Es wird analysiert, wie das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt in Bezug auf Schmutz und Reinlichkeit vor der Einführung der Waschmaschine war und ob sich im Vergleich zu heute Unterschiede in Riten, Gebräuchen sowie in Wünschen und Erwartungen hinsichtlich Reinigung ergeben haben. Das Bewusstsein über dieses Veränderungspotenzial eröffnet neue Möglichkeiten in der Produktentwicklung. Designer und Produktentwickler können dieses Wissen aktiv in ihre Prozesse einfließen lassen, um bewusst soziale Strukturen zu gestalten, anstatt unbewusste Folgen zu erzeugen.

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Blind Vision - sind Produkte Medien?, Nina Wotapka

Language
Released
2005
Binding
(Paperback)
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Title
Blind Vision - sind Produkte Medien?
Subtitle
der Versuch einer Antwort am Beispiel der Waschmaschine
Language
German
Publisher
Praesens
Released
2005
Format
Paperback
Pages
274
ISBN10
3706903016
ISBN13
9783706903011
Series
Description
Marshall McLuhan postulierte, dass das Medium die Botschaft wäre, was bedeutet, dass beispielsweise das Fernsehgerät nicht nur Inhalte überträgt, sondern auch eine eigene Botschaft besitzt. Diese Botschaft beeinflusst die Ausrichtung der Rezipienten und fördert eine Ein-Weg-Kommunikation, was die Familienstruktur der Neuzeit veränderte. Psycho- und Sozialstrukturen wurden durch solche Medien geprägt. Das vorliegende Werk erweitert diese These auf alltägliche Konsumgüter, insbesondere die Waschmaschine. Es wird untersucht, welche Auswirkungen Produkte auf Gesellschaft und Individuum haben können. Die zentralen Fragen sind: Haben industriell gefertigte Konsumgüter eine eigene Botschaft? Besitzen sie das Potenzial, unsere Psycho- und Sozialstrukturen zu verändern? Es wird analysiert, wie das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt in Bezug auf Schmutz und Reinlichkeit vor der Einführung der Waschmaschine war und ob sich im Vergleich zu heute Unterschiede in Riten, Gebräuchen sowie in Wünschen und Erwartungen hinsichtlich Reinigung ergeben haben. Das Bewusstsein über dieses Veränderungspotenzial eröffnet neue Möglichkeiten in der Produktentwicklung. Designer und Produktentwickler können dieses Wissen aktiv in ihre Prozesse einfließen lassen, um bewusst soziale Strukturen zu gestalten, anstatt unbewusste Folgen zu erzeugen.