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- 280 pages
- 10 hours of reading
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Ulrich Aignschaft, ein arbeitsloser Kunsthistoriker aus Berlin Prenzlauer Berg, steht vor den Trümmern seines Lebens. Nach der Trennung von seiner Freundin und dem Verlust seiner Wohnung sieht er sich von Freunden verlassen und fühlt sich in seiner neuen Freiheit überfordert. Inmitten seiner existenziellen Krise trifft er eine ungewöhnliche Entscheidung: Er wird Knecht. Diese Rolle bringt ihn in eine tragikomische Situation, in der er viele Rückschläge erleidet, aber dennoch nicht aufgibt. Ulrich lehnt sein altes Lebenskonzept ab und wird zum schreibenden Protagonisten, der seine Gedanken in einer Mischung aus Kulturtheorie, Soziologie und persönlichen Empfindungen festhält. Er reflektiert über Malerei, Performance, Pop-Kultur, Architektur und Politik, während er die Themen Inklusion und Exklusion sowie das Spannungsfeld zwischen Gemeinsamkeit und Einsamkeit im Kontext einer neoliberalen Gesellschaft behandelt. Diego Castro gelingt es, in diesem lesenswerten Werk kunsttheoretische Überlegungen und eine eigene Romanhandlung zu vereinen. Das Ergebnis ist ein unterhaltsames, gut recherchiertes Experimentalwerk, das zwischen modernem Berliner Künstlerroman und Kulturtheorie changiert.
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Der Knecht, Diego Castro
- Language
- Released
- 2019
- Binding
- (Paperback)
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- Title
- Der Knecht
- Subtitle
- Romanessay
- Language
- German
- Authors
- Diego Castro
- Publisher
- Ripperger & Kremers Verlag
- Released
- 2019
- Format
- Paperback
- Pages
- 280
- ISBN10
- 3943999092
- ISBN13
- 9783943999099
- Series
- Tags
- Stories, Berlin, Social Critique, Identity, Lifestyle, Loneliness, Experiments (Science), Theory of Art, Novels about Artists
- Description
- Ulrich Aignschaft, ein arbeitsloser Kunsthistoriker aus Berlin Prenzlauer Berg, steht vor den Trümmern seines Lebens. Nach der Trennung von seiner Freundin und dem Verlust seiner Wohnung sieht er sich von Freunden verlassen und fühlt sich in seiner neuen Freiheit überfordert. Inmitten seiner existenziellen Krise trifft er eine ungewöhnliche Entscheidung: Er wird Knecht. Diese Rolle bringt ihn in eine tragikomische Situation, in der er viele Rückschläge erleidet, aber dennoch nicht aufgibt. Ulrich lehnt sein altes Lebenskonzept ab und wird zum schreibenden Protagonisten, der seine Gedanken in einer Mischung aus Kulturtheorie, Soziologie und persönlichen Empfindungen festhält. Er reflektiert über Malerei, Performance, Pop-Kultur, Architektur und Politik, während er die Themen Inklusion und Exklusion sowie das Spannungsfeld zwischen Gemeinsamkeit und Einsamkeit im Kontext einer neoliberalen Gesellschaft behandelt. Diego Castro gelingt es, in diesem lesenswerten Werk kunsttheoretische Überlegungen und eine eigene Romanhandlung zu vereinen. Das Ergebnis ist ein unterhaltsames, gut recherchiertes Experimentalwerk, das zwischen modernem Berliner Künstlerroman und Kulturtheorie changiert.