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Die in den Kulturwissenschaften unter dem Label spatial turn geführte Diskussion hat verstärkt Fragen über die grundlegende Bedeutung des Räumlichen sowie über die Funktion räumlicher Strukturen für die Konstitution von Sprache und Gesellschaft ausgelöst. Dieser Band dokumentiert die Rezeption interdisziplinärer raumtheoretischer Perspektiven in der Romanistik. Das vorgestellte Panorama sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Untersuchungsfelder umfasst Alte und Neue Romania. Die Beiträge befassen sich mit der literarisch-historiographischen und werbestrategischen Funktionalisierung von Raum, seiner Bedeutung im Übersetzungsprozess, im (Fremd-)Spracherwerb sowie mit der methodischen Umsetzung in der wissenschaftlichen Theoriebildung. Das Erkenntnispotenzial dieses Neuentwurfes von einem dynamischen Raum, der in der Gesellschaft tagtäglich neu ausgehandelt wird und sich nicht mehr als koloniales bzw. nationalstaatliches Container-Raumkonzept begreifen lässt, wird kritisch hinterfragt.

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Zum "spatial turn" in der Romanistik, Karl Kohut, Sabine Hofmann, Eva Gugenberger, Dagmar Schmelzer, Verena Dollenmaier, Rike Bolte, Gudrun Rath, Nicola Brocca, Martina Schrader-Kniffki, Uta Helfrich, Livia Gaudino Falleger, Antonia Kienberger, Florencia Bonfiglio, Gudrun Held, Julien Knebusch, Marco Thomas Basshard, Monika Wehrheim, Bettina Lindorfer, Jochen Hafner

Language
Released
2009
Binding
(Hardcover),
Book condition
Damaged
Price
€31.99

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Title
Zum "spatial turn" in der Romanistik
Language
German
Released
2009
Format
Hardcover
Pages
400
ISBN10
3899751574
ISBN13
9783899751574
Series
Description
Die in den Kulturwissenschaften unter dem Label spatial turn geführte Diskussion hat verstärkt Fragen über die grundlegende Bedeutung des Räumlichen sowie über die Funktion räumlicher Strukturen für die Konstitution von Sprache und Gesellschaft ausgelöst. Dieser Band dokumentiert die Rezeption interdisziplinärer raumtheoretischer Perspektiven in der Romanistik. Das vorgestellte Panorama sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Untersuchungsfelder umfasst Alte und Neue Romania. Die Beiträge befassen sich mit der literarisch-historiographischen und werbestrategischen Funktionalisierung von Raum, seiner Bedeutung im Übersetzungsprozess, im (Fremd-)Spracherwerb sowie mit der methodischen Umsetzung in der wissenschaftlichen Theoriebildung. Das Erkenntnispotenzial dieses Neuentwurfes von einem dynamischen Raum, der in der Gesellschaft tagtäglich neu ausgehandelt wird und sich nicht mehr als koloniales bzw. nationalstaatliches Container-Raumkonzept begreifen lässt, wird kritisch hinterfragt.