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Holger Zinn

    Historia Academica - 40: Die Kameradschaften der Bünde der Deutschen Landsmannschaft (DL) und des Vertreter-Convents (VC) in den Jahren zwischen 1933 und 1945
    Die Philipps-Universität Marburg und ihre Studentenschaft im Jubiläumsjahr 1927
    • Bis 1866 war die Philipps-Universität Marburg eine kleine Provinz-Universität mit wenigen Studenten. In den folgenden Jahren entwickelte sie sich zu einer bedeutenden Hochschule und begrüßte im Sommersemester 1886 bereits ihren 1000. Studenten. Bis zum Ende der Weimarer Republik stieg die Zahl der Studierenden auf über 4000. Parallel dazu wuchs auch die Zahl angesehener Wissenschaftler, die in preußischer Zeit an der Universität lehrten oder dort studierten. Während der Weimarer Republik bot die Universität zahlreichen weltweit renommierten Wissenschaftlern eine Heimat. Ein herausragendes Ereignis in der neueren Geschichte war das 400. Universitätsjubiläum im Jahr 1927, welches den Höhepunkt der Entwicklung der Marburger Universität darstellte. Zu den Feierlichkeiten kamen zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie viele ehemalige Studenten, was zu einem Ansturm von Besuchern führte, die die Einwohnerzahl der Stadt übertrafen. Oft vergessen werden jedoch die Lebensumstände der Studierenden, ihr politisches Engagement und die Rahmenbedingungen ihres Studiums in der kleinen Universitätsstadt an der Lahn. Diese Publikation beleuchtet daher die Lebensverhältnisse der Studentinnen und Studenten, die hochschulpolitischen Auseinandersetzungen um 1927, ihr Engagement während der Feierlichkeiten und die Veränderungen an der Universität.

      Die Philipps-Universität Marburg und ihre Studentenschaft im Jubiläumsjahr 1927