Elisabeth Greif Books




Einführung in die feministische Rechtswissenschaft
Ziele, Methoden, Theorien
Unsere Gesellschaft ist durch die strikte Aufteilung der Menschen in zwei Geschlechter geprägt. Das daraus resultierende Geschlechterverhältnis ist ein Verhältnis der Ungleichheit. Feministische (Rechts-)Wissenschaft erforscht die Ursprünge dieser Geschlechterhierarchie, analysiert die Gründe für ihr Fortbestehen und zeigt Wege zu einer Neugestaltung des Geschlechterverhältnisses auf. Das vorliegende Lehrbuch soll den Einstieg in die feministische Rechtswissenschaft und damit in den Studienschwerpunkt „Frauenrecht“ erleichtern. Durch den breit gespannten Bogen von ausgewählten historischen Strukturen des Geschlechterverhältnisses über die Methoden feministischer Rechtswissenschaft bis zu einer Darstellung möglicher rechtlicher und politischer Wege zur Gleichstellung vermittelt es die Grundlagen feministischer Rechtswissenschaft. Dr. in Elisabeth Greif ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Österreichische und Deutsche Rechtsgeschichte der Universität Linz. Forschungsschwerpunkte: Legal Gender Studies, Feministische Rechtswissenschaft, Antidiskriminierungsrecht, Transsexualität/Transgender. Mag. a Eva Schobesberger 2002 - 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Österreichische und Deutsche Rechtwsgeschichte der Universität Linz.
Linzer Schriften zu Gender und Recht - 63: Hass im Netz - Grenzen digitaler Freiheit
- 250 pages
- 9 hours of reading
Hate Speech („Hassrede“) zählt zu den häufigsten Formen von Intoleranz und Rassismus in Europa. Fast die Hälfte aller Vorfälle von Hate Speech ereignet sich mittlerweile im Internet. Zu den Gruppen, die am stärksten von Hass im Netz betroffen sind, gehören Muslime, LGBTIQ-Personen und Frauen. Während auch Meinungen, die schockieren oder verstören, rechtlich geschützt sein können, genießt Hassrede nicht den Schutz der Meinungsfreiheit. Rassismus und Sexismus im Internet sowie Aufrufe zu Hass und Gewalt gegen LGBTIQ-Personen sind keine legitimen Meinungsäußerungen: Sie stellen eine Diskriminierung dar und bedrohen universelle Menschenrechte ebenso wie das demokratische Zusammenleben in der Gesellschaft. Der Sammelband dokumentiert die gleichnamige Tagung des Instituts für Legal Gender Studies, die im November 2018 mit großem Erfolg an der JKU in Linz stattgefunden hat. Die Beiträge beleuchten den Schutz vor Persönlichkeitseingriffen im Internet aus interdisziplinärer Perspektive: Unter anderem wird thematisiert, welche Erscheinungsformen Intoleranz und Rassismus im Internet annehmen, welche Instrumente die Rechtsordnung zum Schutz vor Persönlichkeitseingriffen bereitstellt und welche Pflichten den Staat zur Sicherung der Menschenrechte gerade auch im Internet treffen.
Linzer Schriften zu Gender und Recht - 55: Aktuelle Entwicklungen im Gewaltschutz
- 211 pages
- 8 hours of reading