Achim Wambach analysiert die unterschiedlichen Maßnahmen der Klimapolitik und die Marktmechanismen, die dahinter wirken – manchmal gegenteilig oder ganz anders als von der Politik beabsichtigt oder den Verbrauchern erwartet. Dabei kommt er zu überraschenden Ergebnissen: Solaranlagen können wirtschaftlich sinnvoll sein, nicht aber klimapolitisch. Und der Bezug von Ökostrom bewirkt keinen CO 2 -Rückgang, weniger Autofahren hingegen schon, zumindest aktuell noch. Der Volkswirt macht deutlich, dass wir den Klimaschutz umstellen müssen: weniger moralische Appelle an den Einzelnen und sein schlechtes Gewissen, dafür bessere politische Rahmenbedingungen und mehr Vertrauen in Märkte, die dazu führen, dass Klimaschutz sich wirtschaftlich lohnt. Achim Wambachs Buch lichtet das undurchsichtige Gewirr klimapolitischer Einzelmaßnahmen und gibt der Leserin und dem Leser Kriterien an die Hand, um zu bewerten, was dem Klima wirklich nützt. Ein ökonomisch-ökologischer Kompass in der Klimapolitik.
Achim Wambach Books



Achim Wambach: Update für die Soziale Marktwirtschaft Daten statt Preise, Monopole statt Wettbewerb, Sharing statt Eigentum, Crowdworking statt Sozialpartnerschaft: Die Digitale Revolution stellt die Art und Weise des Wirtschaftens auf den Kopf. Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie brauchen ein Update. Die Ökonomen Achim Wambach, Präsident des ZEW in Mannheim, und Hans Christian Müller, Redakteur beim Handelsblatt, zeigen, dass auch die Internetwirtschaft zum Wohle aller arbeiten kann, wenn man die nötigen Grenzen setzt. Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben. Wambach ist überzeugt: Die Politik muss umschalten und die großen Internetkonzerne regulieren. Nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018!
Digitaler Wohlstand für alle 10624
Ein Update für die Soziale Marktwirtschaft ist möglich
Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist eng verwoben mit dem ökonomischen Modell der Sozialen Marktwirtschaft. Über Jahrzehnte hinweg schuf sie - so ihr zentrales Versprechen - Wohlstand, der allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekomme. Doch die äußeren Umstände haben sich geändert: Die zunehmende Verbreitung digitaler Technologien führt zu einem grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie wir produzieren, konsumieren und unser Leben führen. Wie ist dieser Umbruch ökonomisch zu interpretieren, und welche Antworten darauf lassen sich aus ordnungspolitischer Perspektive formulieren? Die Ökonomen Achim Wambach und Hans Christian Müller zeigen die wesentlichen Problemfelder auf, die durch die Digitalisierung entstehen: die wachsende Macht weniger Großkonzerne, ein für Nutzerinnen und Nutzer undurchsichtiger Umgang mit ihren persönlichen Daten und eine zunehmende Spaltung auf dem Arbeitsmarkt. Trotz dieser Probleme sehen sie im digitalen Wandel ein enormes Potenzial. Um es zu entfalten, bedürfe es der Gestaltung durch gezielte politische Maßnahmen. Wambach und Müller unterbreiten wettbewerbs- und ordnungspolitische sowie bildungs- und sozialpolitische Reformvorschläge, um das Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft auf Wohlstand für alle zu erneuern.