Wie wurde etwas Romantisches vor der Epoche der Romantik, die manche zwischen 1798 und 1835 einpferchen, genannt? Und was alles gilt danach als romantisch: alles, was unsere Seele irgendwie positiv anrührt, vielleicht auch eine gewisse Unstetigkeit, eine „malerische Regellosigkeit“ (A. und E. Frenzel). Dieses kulturpolitische Geschichtsbuch „Die DNA der deutschen ROMANTIK entschlüsselt 200 Jahre nach Walerloo“ weist nach, dass den deutschen Romantiker vor allem Konventionen zu einem Wesen formten, das sich durch eine gewisse Weltfremdheit oder Versponnenheit auszeichnet. Dieses Buch will außerdem den inflationären Gebrauch des „Romantischen“ eindämmen: Als romantisch gilt den Autoren vor allem der Romantiker, der er einen gesellschaftsverändernden Willen zeigt, sich also politisch im engeren und weiteren Sinne geriert. Auf der Suche nach der eigentlichen Romantik in Philosophie, Literatur, bildender Kunst und Musik entrümpeln die Autoren die deutsche Romantik und weisen nach, dass der deutsche Patriotismus eine pastorale Waldreligion ist. Die Verfasser arbeiten heraus, dass das ideologische Erbgut der politisch Romantiker nach wie vor wirkt: ein Destillat aus Jean-Jacques Rousseau, der Französischen Revolution, einem neuen Caesarenwahn, aus Patriotismen, Nationalismen jeglicher Art, der Restauration, Marxismus-Leninismus, Kommunismus und Nationalsozialismus bis aus New Age- und Ökobewegung. Der Leser erfährt u.a., warum der Erste Weltkrieg schon 100 Jahre früher stattgefunden hat; dass es ohne Napoleon keinen kranken, deutschen Nationalismus gegeben hätte; dass Beethoven Romantiker war und Schubert keiner; dass die Hainbündler und Heine, Hegel und Hitler die Kehrseite derselben Medaille sind; dass Wagner etwas mit Waterloo und dem Waldsterben zu tun hatte, und dass Die Grünen ihre Wurzeln auch im politisch rechten Spektrum haben. Eine Quintessenz dieses Geschichtsbuchs: Die deutsche, politische Romantik kennt keine Krise, sie ist die Krise!
Andreas Vogler Book order (chronological)


Die 1000-Euro-Firma
- 263 pages
- 10 hours of reading
Werden Sie Ihr eigener Chef – mit 1000 Euro Startkapital! In der gegenwärtigen IT-Gesellschaft reichen 1000 Euro aus, um sein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. In diesem Buch erfährt der Interessent, wie man im Informationszeitalter ohne viel Aufwand zum Unternehmer werden kann, wenn man bestimmte Tipps und Tricks beachtet. Das Buch soll ein ABC für jene werden, die schon immer vom eigenen Unternehmen geträumt, aber diesen Schritt nie gewagt haben. Dieser Ratgeber ist eine Anleitung mit zahlreichen aktuellen Beispielen – vom Weinverkauf im Web bis hin zu diversen Online-Services wie Fotoplattform oder Webdesign. Es wird aufgezeigt, wie leicht es ist, unternehmerisch tätig zu werden. Blättern Sie hier in unserer interaktiven Leseprobe: Um zur vergrößerten Ansicht zu gelangen, klicken Sie bitte direkt auf das Buch!