Der Dortmunder Dichter ist ein enorm produktiver Morgenmensch mit großer Bibliothek, aus der er beachtlichen Nektar zieht. Doch Jürgen Brôcan ist dadurch kein writer’s writer, er glaubt vielmehr an den kommunikativen Aspekt der Literatur: Das Gedicht gehört zum Leben, von dort kommt es. Und sein Material findet ein Lyriker überall. Allerdings macht das Schreiben nicht immer Spaß. Davon sowie von seinen zahlreichen Funktionen im Literaturbetrieb – Essayist, Übersetzer, Rezensent und Verleger – berichtet er Arnold Maxwill. Ein Gespräch über die Einsamkeit des Autors, Lesungen mit Euphorie, frühere Lebensspuren, Literatur in der Peripherie, die heikle Balance zwischen Anspruch und Zugänglichkeit sowie strapaziöse Lärmkulissen.
Arnold Maxwill Book order (chronological)





Der kurzatmigen Hektik um Gewinnaussichten, öffentlichen Spekulationen um Dynamiken der Jurydiskussion sowie möglichen Beschädigungen nach wochenlanger medialer Erregung entzog Ralf Rothmann sich gleich zweimal, sowohl beim Deutschen Buchpreis wie auch beim Literaturpreis Ruhr. Weil dieses kompetitive Gerangel im Takt der Auszeichnungsmaschinen mit seinen Vorstellungen von Literatur und Schreiben so rein gar nichts zu tun hat. Dann lieber nicht.
Der Ruf gilt dir, Kamerad!
- 319 pages
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"Maßgeblich geprägt war die deutschsprachige Arbeiterdichtung seit der Hochindustrialisierung durch den Bergbau. Nicht zuletzt durch die 'Kohlenkrise' erstarkte das Interesse an einer literarischen Tradition der Arbeiter im Berg. Die in diesem Band versammelten und in einem Nachwort kommentierten Autorenporträts erschienen 1961 bis 1963 in der Gewerkschaftlichen Rundschau. Gedichte, Gedanken, Selbstzeugnisse. Die Artikel widmen sich Paul Zech und Heinrich Kämpchen ebenso wie etwa Otto Wohlgemuth. Einblicke in den Alltag unter und über Tage, in die problematische Heroisierung der Werktätigen, in die durch politische Zäsuren nicht selten brüchigen Autorenbiografien."--Page 4 of cover