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Pirmin Beeler

    Hat man erst angefangen zu reden, kann alles Mögliche dabei herauskommen.
    Trudy Blom
    Das Leuchten im Grenzland
    • Das Leuchten im Grenzland

      • 108 pages
      • 4 hours of reading

      Nino und seine Freund*innen leben vor sich hin: rumhängen, kiffen und Party machen — bis Nino eines Tages beschliesst, mit seinem Moped über den Gotthard nach Rimini zu fahren ... Jahre später besucht er seine Nonna Giulia im Altersheim, wo sie ihm ihre Lebensgeschichte erzählt — von ihrer Kindheit im Nachkriegsitalien, der Arbeit in Rom, von ihrer Migration in die Schweiz und wie sie dort Fuss fasst und ihr Leben bestreitet. Im gleichen Altersheim lebt Bruno — auch er wanderte aus und fand in Paris Arbeit als Delfinpfleger für das Moulin Rouge. …Und Nino — ist er je in Rimini angekommen?

      Das Leuchten im Grenzland
      3.4
    • Trudy Blom

      Die Stimme der Selva Lacandona

      • 184 pages
      • 7 hours of reading

      Im Jahr 1943 floh die in der Schweiz geborene Trudy Blom vor dem Faschismus und vor Familienstreitigkeiten und gelangte in den von Indigenen bewohnten Regenwald von Chiapas in Mexiko. In den folgenden fünf Jahrzehnten kämpft sie gegen Holzfäller, Ölkonzerne und den Massentourismus, um sowohl den Regenwald als auch die indigenen Maya-Lacandonen zu schützen – und wird so zu einer Legende, noch bevor es den Begriff „Umweltschützerin“ überhaupt gab. Doch ihr Vermächtnis ist zwiespältig: War sie wirklich eine Beschützerin dieser Welt oder ein Eindringling, die von Außen entschied, was das Beste für den Lebensraum der Lacandonen war? Achtzig Jahre später reist Paula, eine junge Journalistin, ausgebrannt von einer auf Bildern aufbauenden Industrie nach Chiapas und entdeckt Trudys Spuren. Sie stellt sich dieselbe Frage, die Trudy nie ganz beantworten konnte: Kann man einen Ort retten, zu dem man nicht gehört? Eine Graphic Novel inspiriert von einer vergessenen Schweizer Umweltpionierin, über den Preis guter Absichten und darüber, warum der Kampf, den Trudy begonnen hat, noch lange nicht vorbei ist.

      Trudy Blom
    • „Ich besuche meine Mutter Anne in einem kurdischen Dorf im Südosten der Türkei. sie wohnt da mit ihrem Mann Ali, unzähligen Katzen und den beiden Ziegen Heidi und Peter. Ali hat sie in der Schweiz kennengelernt. Er arbeitete bei einem Bauern, sie an der Kasse. Anne beginnt nach einer schweren Krise und psychischer Krankheit, ihr Leben im Ausland wieder neu aufzubauen. Sie war vor meiner Geburt in einer psychiatrischen Klinik. Mehr weiss ich nicht, sie will nicht darüber sprechen.“

      Hat man erst angefangen zu reden, kann alles Mögliche dabei herauskommen.