The protagonists of the Viennese Actionist movement--Hermann Nitsch, Otto Muehl, Gunter Brus and Rudolf Schwarzkogler--were all men, but their work grew out of a larger climate of Austrian and German body-related art and performance in which women played an equal role. Women were also present, of course, in the performances of Nitsch, Muehl et al, as creative collaborators. Amor Pysche Action offers a radical reappraisal of Vienna Actionism's heritage, larger context and legacy, surveying works by male and female artists such as Adolf Frohner, Gerhard Ruhm, Padhi Frieberger, Friederike Pezold, Valie Export, Peter Weibel, Christian Ludwig Attersee, Arnulf Rainer, Bruno Gironcoli, Franz West, Birgit Jurgenssen, Heinz Cibulka, Magdalena Frey, Erwin Wurm, Franz Graf, Elke Krystufek and Kurt Kren, as well as by Nitsch, Muehl, Brus and Schwarzkogler.
Karl Iro Goldblat Books




In die Irre. Erzählung
- 126 pages
- 5 hours of reading
In "In die Irre" von Karl Iro Goldblat regrediert ein 13-Jähriger auf den Entwicklungsstand eines Babys, um den Plänen seines Vaters zu entkommen. Die groteske Erzählung spielt mit unerwarteten Wendungen und zeigt, dass nichts so ist, wie es scheint, was sie besonders lesenswert macht.
Als ich von Otto Muehl geheilt werden wollte
- 204 pages
- 8 hours of reading
Die vom Maler und Aktionisten Otto Muehl 1970 gegründete Kommune auf dem Friedrichshof (60 Km südöstlich von Wien) war eines der radikalsten gesellschaftlichen und künstlerischen Experimente, die es in Österreich je gab: Freie Sexualität, Gemeinschaftseigentum, Förderung der Kreativität, gemeinsame Kindererziehung usw. Auf dem Höhepunkt der auch ökonomisch erfolgreichen Bewegung nahmen 700 Menschen daran teil – mit Ablegern in Berlin, Düsseldorf, München, Zürich, Paris und La Gomera. Karl Iro Goldblat war als bildender Künstler und Pädagoge von Anfang an und bis zum bitteren Ende mit dabei, er gehörte zum engeren Kreis um Otto Muehl und hatte wichtige Funktionen in der Kommune inne, die von Josef Beuys bis Bruno Kreisky zahlreiche prominente Unterstützer fand. Goldblat beschreibt das Scheitern der Bewegung aus der Sicht eines Beteiligten und, als Jude und Homosexueller, doppelten Außenseiters. Seine Darstellung ist spannende Erzählung und schonungslose Selbsterforschung in einem. Er versucht nicht nur die Verführungskraft der Kommune zu begreifen, sondern, und vor allem, die Mechanismen zu beschreiben, die zu ihrem grauenhaften Scheitern führten. Ein subtiles Lehrstück.