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Yahya Hassan

    May 19, 1995 – April 29, 2020

    Yahya Hassan was a Danish-Palestinian poet whose autobiographical poetry, openly critical of Islam and certain aspects of the immigrant community, sparked fervent debate and controversy. His works, often described as raw and candid, delve into themes of violence, betrayal, and societal discord. Hassan's style, likened to Walt Whitman, is characterized by its urgency and personal confession, resonating with readers seeking an unfiltered exploration of complex issues. His poetry engages with profound questions of identity, faith, and belonging, leaving a distinctive mark on the literary landscape.

    Gedichte
    • Gedichte

      • 172 pages
      • 7 hours of reading

      Hier wird eine erstaunliche Verquickung zwischen Literatur und Gesellschaft präsentiert. Der junge Dichter (Jahrgang 1995) ist laut Buchumschlag ein "staatenloser Palästinenser mit dänischem Pass" und hat eine Kindheit hinter sich, die getragen war vom gewalttätigen Vater, Rassismen und dem ungelösten Konflikt zum Thema Integration, der nicht nur in Dänemark auf dem Rücken von Menschen ausgetragen wird. Sein Weg in Kleinkriminalität und Besserungsanstalt wirkt im Nachhinein vorgezeichnet. In durchgehender Grossschrift schreibt der intelligente junge Mann, was andere nicht zu schreiben wagen. In aktionsgeladener Assoziationslyrik brüllt er seine Wut über beide Seiten in die Welt. Über die Blindheit einer vor Realitäten nicht gefeiten Gesellschaft und über die Rassismen einer systematischen Menschenhatz im Namen der Ordnung. Und über Verfolgung und Armut. Kraftvolle und u.a. auch religionskritische Politlyrik, die europaweite Debatten auszulösen vermag. Er wird von links und rechts instrumentalisiert und schreibt dennoch mit felsenfester Individualität. Erstaunlich und mitreissend. Unbedingte Empfehlung!

      Gedichte2013
      3.9