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Nathalie Schmid

    Atlantis Lokalisieren
    Ein anderes Wort für einverstanden
    Die Kindheit ist eine Libelle
    Lass es gut sein
    • Ein anderes Wort für einverstanden

      • 132 pages
      • 5 hours of reading

      Die Schweizer Autorin erforscht in ihren Gedichten Bewusstseinszustände – zwischen dem wachen Blick auf das Leben und einem unterbewussten Wahrnehmen der Welt. Beides hat Einfluss auf das eigene Werden. Ihre Gedichte kreisen um Fragen der Identitätsbildung. Sie untersuchen, wie ein lyrisches Ich zu seiner einerseits vermeintlich festen, andererseits aber oft auch fragilen Identität als Frau und Mutter gelangt. Das thematisiert die Autorin im Gedichtzyklus »Alltag & Abstammung« und zeichnet so die Wirkung von sozialem Rollenverhalten und Konsensdruck nach. Im Gedichtzyklus »Eine Anleitung gibt es nicht« stellt sie sich den Themen Sterbehilfe und Tod. Im Gedichtzyklus im Aargauer Dialekt »Wie mer send« verschriftlich Nathalie Schmid mit einer autochthonen Sprache zugleich den sprachlichen Nahbereich des Alltags. Poesie ist für Nathalie Schmid ein analytisches Werkzeug, das Zeile um Zeile offenbart, wie das lyrische Ich zu jener Stimme werden konnte, die nun zu sprechen beginnt. Geprägt von der Auseinandersetzung mit angelsächsischen Autorinnen und Autoren wie Robert Hass, Anne Carson oder Eileen Myles fügt Nathalie Schmid diesem Chor ihre unverwechselbare Stimme bei.

      Ein anderes Wort für einverstanden2025
    • Die Gedichte formen ein lebendiges Ganzes aus kleinen poetischen Organismen. Hinter einem ruhigen Erzählton zeigt sich die Kunst einer analytischen Lyrikerin. Die unprätentiöse, bildhafte Sprache erinnert an die Alltagslyrik der siebziger Jahre.

      Die Kindheit ist eine Libelle2024
    • Lass es gut sein

      • 316 pages
      • 12 hours of reading

      Larissa hadert mit ihrer Rolle als Mutter, mit ihren unerreichten Lebenszielen und den Prägungen durch Herkunft, Erziehung und gesellschaftliche Konventionen. In der Mitte ihres Lebens beginnt sie, die Voraussetzungen ihrer Situation zu hinterfragen. Wie ist sie die Frau geworden, die sie ist – und nicht mag? Je mehr sie das Beziehungsgeflecht zu entwirren versucht, in das sie als Mutter, Ehefrau und Tochter eingewoben ist, desto brüchiger wird ihre Selbstgewissheit als selbstbestimmte, emanzipierte Frau, als die sie sich immer gesehen hat. Ein Roman von großer Sprengkraft, der Mut macht, unbequeme Fragen zu stellen und den Wunsch nach Befreiung ernst zu nehmen.

      Lass es gut sein2023
      4.0