Im Frühjahr verführt, im Sommer vertrieben
Das Ende einer Waldviertler Gemeinde 1938 · Roman
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Die berauschenden Ereignisse der ersten Monate des Jahres 1938 – Volksabstimmung, Anschluss, Verheißungen eines ungeahnten Wirtschaftsaufschwungs im nun geeinten Deutschen Reich – werden auch in der kleinen Waldviertler Gemeinde überwiegend mit Freude aufgenommen. Doch dann ändert sich alles: Die Menschen erfahren, dass sie binnen sechs Wochen ihren Ort verlassen müssen, die Aufrüstungspläne Hitlers fordern Raum für einen Truppenübungsplatz. Die dramatischen Ereignisse jener Monate werden aus der Perspektive verschiedenster Ortsbewohner, vor allem Mitglieder der Familie Schindler, in ihrer Vielschichtigkeit aus Begeisterung, Zustimmung, Mitläufertum, Skepsis, Ablehnung und Abschiedsschmerz zu einem Stimmungsbild jener Tage zusammengefügt.







