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Victoria Lorini

    Das Leben des Tizian
    Die Leben der Bildhauer und Architekten des Duecento und des Trecento
    • Die Leben der Bildhauer und Architekten des Duecento und des Trecento

      Neu übersetzt und kommentiert (Vasari-Edition)

      • 260 pages
      • 10 hours of reading

      Nicola Pisano markiert den Übergang von der mittelalterlichen zur vollkommenen Renaissanceskulptur. Seinen vielfigurigen Werken sieht man das engagierte Antikenstudium des Künstlers an, der über seine Zeitgenossen weit hinausragte. Vasari kennt Nicola auch als Architekten, doch sind die von ihm beschriebenen Werke fast ausnahmslos zerstört. Sein Sohn Giovanni Pisano arbeitete laut Vasari vor allem mit ihm zusammen, so beispielsweise an der berühmten Fontana Maggiore in Perugia. Arnolfo di Cambio lernte ebenfalls bei Nicola Pisano und wirkte zunächst an der Sieneser Domkanzel mit, ehe er zu einem vielbeschäftigten Künstler im päpstlichen Rom wurde. Vasari vermutete fälschlicherweise, dass sein Vater ein deutscher Bildhauer gewesen sei. Andrea Pisano war zunächst Goldschmied. Als Bildhauer eiferte er dem Stil Giottos nach und folgte diesem großen Vorbild später auch ins Amt des Dombaumeisters von Florenz. Agostino da Siena und Agnolo da Siena haben sich um die Heimatstadt des Aretiners Vasari verdient gemacht. Ihr Hauptwerk, das Grabmal des Guido Tarlati im dortigen Dom, besteht aus sechzehn Reliefs mit Szenen aus dem Leben des angesehenen Bischofs und Stadtherren.

      Die Leben der Bildhauer und Architekten des Duecento und des Trecento
    • Das Leben des Tizian

      Deutsche Erstausgabe

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Tizians Lebensbeschreibung ist innerhalb der »Vite« Vasaris ungewöhnlich: Sie behandelt einen (damals etwa 70jährigen) Lebenden, freilich einen berühmten, den Ariost wie Aretino priesen, der für viele Päpste arbeitete, für die della Rovere wie die Gonzaga, vor allem aber für Kaiser Karl V., den er immer wieder porträtierte, auch als Ganzfigur. Wohl vermerkt Vasari – als Toskaner – mit Genuss Michelangelos kritische Äußerung nach einem Besuch in Tizians Atelier, »dass man in Venedig nicht gut zeichnen lerne«. Aber zugleich rühmt er sein Talent, seine reichen Farben und besonders seine Porträtkunst: »Auf diesem Gebiet ist er wirklich herausragend.« Tizian: vielgereist (Bologna, Rom, Deutschland), stets gesund, ein liebenswürdiger, höflicher Mann, in dessen venezianischem Haus man »unzählige Fürsten, Gelehrte und Ehrenmänner« sah. Seine Bilder hängen heute in den wichtigsten Museen der Welt.

      Das Leben des Tizian