Ein Bollerwagen – das war alles, was ihnen blieb, als der damals knapp dreijährige Olaf Ihlau mit seiner Familie aus dem brennenden Königsberg in den Westen floh. Das Gefährt wurde dem Autor zum lebenslangen Begleiter. 80 Jahre später erzählt »Der Bollerwagen« die Geschichte dieser Flucht: eine abenteuerliche Reise durch die deutsche Vergangenheit. Ausstattung: 35 s/w Abbildungen
Wenn die Dämonen des Balkans erwachen Nach 1990 tobte auf dem Balkan der blutigste Konflikt, den Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt hat. Bis heute kommt die Region nicht zur Ruhe. Walter Mayr und Olaf Ihlau berichten unmittelbar und anschaulich aus diesem unruhigen Hinterhof Europas, schildern das Leben der Menschen und zeigen, was passiert, wenn die immer noch vorhandenen alten Feindschaften wieder aufflammen. Nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens und den Erbfolgekriegen, die hunderttausende Opfer forderten, die Nato zum militärischen Eingreifen trieben und sieben Nachfolgestaaten schufen, droht sich die Büchse der Pandora auf dem Balkan erneut zu öffnen. Zeitweilige Ruhe, dies lehrt die historische Erfahrung, bedeutet in dieser instabilen Region meist nur eine Atempause. Strategische Interessen mit der Einmischung auswärtiger Mächte, etwa in der sich verschärfenden Rivalität zwischen Russland und den Vereinigten Staaten, können für neue Spannungen sorgen. Zudem wird auf dem westlichen Balkan das Netzwerk der organisierten Kriminalität mit seinem Drogen-, Menschen- und Waffenhandel zu einer ernsten Herausforderung für die Sicherheit der Europäischen Union. Neue Territorialforderungen, Konflikte zwischen ethnischen Minderheiten und die Ausbreitung eines radikalen Islamismus können in dieser Region schnell zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen.
Indien wird als die kommende Weltmacht und ernsthafter Herausforderer des Westens dargestellt. Der erfahrene Indien-Korrespondent Olaf Ihlau erläutert, warum der Subkontinent auf dem Weg zur international gefragten Großmacht ist und welche Auswirkungen dies auf Europa und die USA hat. US-Präsident George W. Bush bezeichnete Indien als „Weltmacht“ und kündigte enge wirtschaftliche und militärische Beziehungen an. Ihlau analysiert die Folgen der rasanten Entwicklung Indiens, das nicht nur über Atomwaffen verfügt und die viertgrößte Armee der Welt hat, sondern auch als globaler Wachstumsmotor gilt. Prognosen deuten darauf hin, dass Indien bald mehr Einwohner als China haben wird. Indische IT-Dienstleister sind bereits weltweit führend, und bald werden auch indische Autos international präsent sein. Neben den Chancen beleuchtet Ihlau auch die Herausforderungen, wie das angespannte Verhältnis zu Pakistan und die sozialen Spannungen in einer traditionell geprägten Gesellschaft. Zudem wird die Frage aufgeworfen, wie Europa auf diesen aufstrebenden Riesen reagieren sollte und welche Lehren und Chancen sich aus Indiens Aufstieg ergeben. Dies ist eine erste wirtschaftspolitische Betrachtung der aufstrebenden Weltmacht Indien.
Die roten Kämpfer von Olaf Ihlau behandelt Themen des politischen Engagements und des Widerstands. Die Geschichte folgt einer Gruppe von Aktivisten, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen und dabei mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert werden. Die Charaktere sind vielschichtig und ihre Konflikte spiegeln die gesellschaftlichen Spannungen wider.