Alexander van der BellenBook order (chronological)
The author grew up in the Tyrolean mountains as the child of Protestant immigrants. His mother hails from Estonia and his father from Russia, with Dutch ancestry. After repeatedly fleeing the Soviets, his family found a new home in Austria, where the Kaunertal region became the author's definition of home. From a young age, he was captivated by literature, with a particular interest in American detective novels.
Vor 225 Jahren verlegte Bartholomä Herder, der Ur-Ur-Ur-Großvaters des heutigen Verlegers, Manuel Herder, das erste Herder-Buch. Zu diesem Anlass erscheint ein Band, in dem prominente Autorinnen und Autoren die wichtigsten Themen unserer Zeit verhandeln. Es entsteht eine geistige Landkarte unserer Gegenwart mit Blick voraus. »Was kommt. Was geht. Was bleibt.« bietet vielfältige und spannende Anregungen, sich mit den Themen von heute und morgen auseinanderzusetzen.
Mike Hammer, Sam Spade, Philip Marlowe - die Helden amerikanischer Kriminalromane gaben dem jungen Alexander Van der Bellen ein Gefühl dafür, was Freiheit ist. Aufgewachsen im Tiroler Kaunertal, erzählt der ehemalige Wirtschaftsprofessor und Grün-Politiker erstmals Details über seine russischen Vorfahren, kleinbürgerliche Gymnasialprofessoren, befreiende Lektüre, das Aufbrechen der stockkonservativen Gesellschaft in Österreich ab 1968 und seine grünen Anfänge.
Der rote Faden seiner Erinnerungen und Anmerkungen ist der Begriff der Freiheit - und seine aktuelle Gefährdung durch falsche Reaktionen auf Terroranschläge, durch drohende Einschränkungen von EU-Grundfreiheiten, aber auch durch die leichtfertige Preisgabe der Privatsphäre im Internet.
Nachdenklich und präzise räsoniert Van der Bellen über Alltägliches und Politisches, Vergangenes und Zukünftiges, Lokales und Globales: wie er sich über den Puritanismus hinter der Anti-Raucher-Gesetzgebung ärgert, warum akademische Dünkel absolut kontraproduktiv sind, persönliche Erweckungserlebnisse, warum er das Ernst-Strasser-Urteil zutiefst ungerecht empfindet sowie welchem Politikerkollegen zu trauen ist.