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Raimund Dietz

    Schriften des Vereins für Socialpolitik - 246: Entstehung und Wettbewerb von Systemen
    Geld und Schuld
    • Geld und Schuld

      Eine ökonomische Theorie der Gesellschaft - 5., überarbeitete Auflage 2016

      • 448 pages
      • 16 hours of reading

      Geld ist eines der großen Tabus, das unser Leben beherrscht, je mehr wir es verdrängen. Es sind nicht das Geld selbst, sondern unsere Anschauungen darüber, die problematisch sind. Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Es schafft Freiheit und verbindet Menschen. Wo Geld fließt, gibt es keine Gewalt. Es setzt die Welt in Bewegung und ist ein „vitales Biest“, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Wer es als bloßes Wirtschaftsinstrument sieht, wird scheitern. Zivilisationen orientieren sich am Geld, und Geldgesellschaften besitzen eine innere Ordnung, die erkannt und eingehalten werden muss. Das heutige Finanzsystem untergräbt diese Ordnung, und die Ungleichgewichte nehmen zu. Ein Übergang zu einer nachhaltigen Geldordnung muss gedanklich vorbereitet werden. Der Autor spannt den Bogen von grundlegenden Aspekten des Gebens und Nehmens bis zur aktuellen Finanzkrise. Er kritisiert die Wirtschaftstheorie, die Geld ignoriert, und entwickelt einen neuen Ansatz zur Überwindung dieses Defizits. Dietz präsentiert eine ökonomische Theorie, die die moderne Zivilisation und den Bürger in den Mittelpunkt stellt. Die Stärke seiner Argumentation liegt in der klaren Botschaft zur Entstehung und Lösung von Finanzkrisen. Die Lektüre ist sowohl intellektuell anregend als auch zugänglich und sollte als Einführungsbuch für VWL-Studierende dienen.

      Geld und Schuld2013
    • Die Transformation der ehemals sozialistischen Planwirtschaften und die fortschreitende Integration innerhalb der Europäischen Union stellen die Ordnungstheorie vor neue Herausforderungen. Diese Theorie soll die institutionellen Wandlungsprozesse und das Entstehen neuer Regelsysteme erklären sowie bei der Suche nach effizienten Transformations- und Integrationsverfahren helfen. Weder die deutsche Ordnungstheorie noch die angelsächsisch geprägte Neue Institutionenökonomik können diese Aufgaben jedoch zufriedenstellend bewältigen. Daher ist eine Synthese der Ansätze erforderlich, um die Komplexität der empirischen Sachverhalte besser zu erfassen und wirtschaftspolitisch zu gestalten. Vor diesem Hintergrund widmete der Ausschuss zum Vergleich von Wirtschaftssystemen des Vereins für Socialpolitik seine Jahrestagung 1995 in Wels der theoretischen und empirischen Analyse institutioneller Entstehungs- und Wandlungsprozesse. In sieben Referaten wurden zentrale ordnungstheoretische und methodologische Aspekte sowie aktuelle Fragen der länderspezifischen Systemtransformation und des europäischen Integrationsprozesses behandelt. Es zeigte sich, dass das gegenwärtige ordnungstheoretische und -politische Denken durch kontroverse Erklärungsansätze geprägt ist, was dem Erkenntnisfortschritt nicht abträglich sein muss. Der Ausschuss entschloss sich zudem, die Korreferate zu publizieren und das vorhandene Meinungsspektrum zur Diskussion zu ste

      Schriften des Vereins für Socialpolitik - 246: Entstehung und Wettbewerb von Systemen1996