Die Spur des Schwimmers
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Einem beschäftigungslosen Trompeter stoßen auf seinen Wegen durch Frankfurt seltsame Dinge zu. In abgelegenen Parks, wo er mit seiner Trompete übt, begegnen ihm Frauengestalten. Ein Kind fordert ihn zu einem Spiel heraus. Er dringt in die Garderobe einer Schauspielerin ein. Am Ende bleibt stets ein Foto von ihm, das ihn an seine Vergangenheit erinnert, die ihm entglitten ist. Er nimmt das Angebot des schwerreichen Fleckenstein an, in dessen Club aufzutreten. Künftig spielt er mit dem Pianisten Francis und dem Bassisten Peter, die ein buntes Völkchen von Paradiesvögeln und Künstlern um sich herum versammelt haben. Unter ihnen die schöne Jolante und die liebenswerte Betty. Der Spieler Robert tritt auf den Plan, erleichtert Nacht für Nacht Fleckenstein um Unsummen und führt den Trompeter in die Kunst des Tarots ein. Auf einem Ball begegnet er der ungreifbaren Sängerin Echo, die er aus seinem früheren Leben zu kennen glaubt. Doch auch die mörderischen Ereignisse, die dieser Nacht folgen, öffnen ihm noch nicht die Augen. Erst als eine zweite Karriere, in der er sich neuen Ruhm erspielt, in einem mörderischen Finale endet, erkennt er den Schattenwurf der verlorenen Vergangenheit, die auf einmal wieder vor ihm steht. Volker Erbes schreibt eine geheimnisvolle Geschichte um einen ehemals berühmten Musiker. Ein Sound, der in der gegenwärtigen Literatur selten geworden ist.
Welchen Sinn machen Träume in einer aus den Fugen geratenen Welt? Oder bekommen sie gerade, weil jetzt alles auseinander zu brechen droht eine erneute Bedeutung? Wir alle haben Träume. Doch wem erzählen wir sie? Und was unterscheidet sie von den Phantasien, die wir Tagträume nennen und in die wir uns flüchten, ohne ihre tiefere Verbindung zu den Gesichtern der Nacht zu erkennen? Der Autor entwirft eine neue Sicht auf unsere Träume. Sie bemisst sich an dem ungetrübten Blick, den die Träume, bevor wir sie betrachten bereits auf uns und unser Leben werfen. Dabei zeigt sich: Die Lehre vom Unbewußten, wie sie seit über hundert Jahren besteht, war selbst Teil der Kolonisierung unseres Inneren und damit unserer Träume. Sie führte mit zu jenen äußeren wie inneren Verhältnissen, die nun verhindern, daß wir unsere Träume wirklich erleben und leben können. Volker Erbes ist promovierter Philosoph und Schriftsteller, der sich seit seiner Kindheit und einem entsprechenden Studium intensiv mit den Träumen und ihrer Deutung durch die verschiedenen tiefenpsychologischen Schulen befasst. Er entfaltet in diesem Werk eine Sicht auf unsere Träume, die für alle, denen ihre Träume etwas sagen wollen einen erneuten Impuls gibt, sich mit ihnen zu befreunden.
253 S.