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Gottfried Kerscher

    August 17, 1954
    Kopfräume
    Das Jahr Tausend
    Hagiograhie und Kunst
    • Das Jahr Tausend

      Grundzüge einer Kulturgeschichte des Mittelalters

      • 248 pages
      • 9 hours of reading

      Der französische Kunsthistoriker Henri Focillon (1881–1943) leistete mit seinem Buch 'L’an Mil' einen grundlegenden Beitrag zur Erforschung der Kunst und der Geschichte Europas im Mittelalter. Der in Art eines Essays verfasste Text hat programmatischen Charakter und sollte ursprünglich als Vorwort und Begründung einer noch zu schreibenden Entwicklungsgeschichte der europäischen Kunst um 1000 dienen. Insofern stellt er auch eine allgemeine Einführung in Kunst und Kultur des europäischen Mittelalters dar. Mit dieser Ausgabe liegt erstmals eine deutsche Übersetzung von Focillons Werk vor, das im französischen Original viel zu wenig Eingang in die Forschung fand. Sie belegt, dass Focillon bis heute methodisch aktuell ist, zumal er schon früh die Prozesstheorie, aber auch den Begriff der 'Géohistoire' in sein Denken mit einbezog. Der Übersetzung beigegeben ist ein ausführlicher Kommentar. Er verdeutlicht, wie vor allem der deutsche Faschismus und der vorausgehende Nationalismus die Geschichte Europas im Mittelalter verzerrt haben.

      Das Jahr Tausend2012
    • Kopfräume

      Eine kleine Zeitreise durch virtuelle Räume

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Der Begriff ist zwar neu, doch das Virtuelle an sich ist ein bekanntes Phänomen: Mehr als hundert imaginäre Gräber Christi gab es im Mittelalter, die vom Betrachter mit der Realität zu einer kompakten Einheit verschmolzen wurden. Der Begriff des Virtuellen mag neu sein, aber er ist auf viele Kunstwerke anwendbar - von Palästen im 14. Jahrhundert über die Architektur eines Mies van der Rohe bis hin zu den Filmen Andrej Tarkowskijs. Glaspalast und Bacardi-Werbung, historische Panoramen und Cyberspace - ein Abenteuer des Geistes. Presse: 'Wer glaubt, er hätte verstanden, was Raum ist, dem sei diese Lektüre empfohlen; allen anderen sowieso.' DBZ Deutsche BauZeitschrift 'Mediengeübte Weltenbummler ziehen aus Kerschers Ausführungen Gewinn. In 15 abgeschlossenen Kapiteln betrachtet der Autor aus der Nahsicht, wie die Industrie virtuelle Räume auf der Grundlage von Emotionen und Bildern, die man mit wirklichen Städten und Stränden verbindet, nachbaut - und schürt damit Fernweh.' Frankfurter Rundschau

      Kopfräume2000