Reise Know-How Reiseführer Tessin und Lago Maggiore
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Der Reiseführer bietet eine umfassende Erkundung der vielfältigen Landschaften, Kulturen und Sehenswürdigkeiten der Schweiz und Liechtensteins. Mit Übersichtskarten, Highlights und praktischen Tipps ermöglicht er eine schnelle Orientierung und individuelle Entdeckungen, einschließlich Empfehlungen für Kinder und Naturerlebnisse.
Der italienischsprachige Teil der Schweiz, das Vorzimmer des Südens, zog schon immer Utopisten, Idealisten, Künstler und sich nach Wärme Sehnende in seinen Bann: wegen der kontrastreichen Landschaft mit Palmen vor schneebedeckten Gipfeln und üppiger Natur rund um liebliche Seen, aber auch wegen des herben Charmes der Dörfer mit ihren alten Steinhäusern, an Felsen geschmiegt wie Schwalbennester. Am Schnittpunkt zwischen Alpen und Mittelmeerraum bieten das Tessin und der zum großen Teil in Italien gelegene Lago Maggiore großartige kulturelle Highlights: romanische Sakralbauten, lombardische Kirchenfassaden, barocke Innenräume, aber auch moderne Architektur. Dieser Reiseführer informiert praxisnah: Wie man die hintersten Dörfer und Täler erreicht, welche Sehenswürdigkeiten sie bergen, wo die besten Wanderrouten locken, welche Sportarten man betreiben kann, wo man gut schläft und isst.
Naše edice Průvodce světoběžníka je vhodná především pro individuální cestovatele, ale i turisté, kteří preferují cestování s turistickými kancelářemi, v ní zcela jistě najdou neocenitelné informace a tipy na cestu. Knihy vznikají ve spolupráci s nakladatelstvím Reise Know-how, které na trhu působí již řadu let a jejichž produkty, zaměřené právě na cestování a turistiku, získaly již četná ocenění pro svou vysokou kvalitu. Průvodce z této edice se vyznačují praktickým formátem, odolnou vazbou, ale především velice bohatou textovou částí, která přináší podrobné informace o zajímavých lokalitách, památkách, dopravě, ubytování, stravování, historii a kultuře dané destinace. Text je doplněn barevnými ilustračními fotografiemi, podrobnými mapkami a plánky či rozsáhlejší mapovou přílohou.
Wenn Ethnologen “ins Feld“ gehen, wenn sie eine fremde Kultur vor Ort erforschen, dann kommen sie allein nicht weit. Sie brauchen immer Menschen, die ihnen Zugang zum lokalen Wissen verschaffen, zu den Personen, Gebräuchen, Geschichten der Gemeinschaft, sie brauchen einen Informanten. Jeder Ethnologe kann von solchen Gewährsleuten erzählen, von Einheimischen, die ihm bereitwillig Auskunft gaben, die ihm vertraut wurden und ihn integrierten in den Alltag der Gemeinschaft. Nicht selten sind aus solchen Kontakten intensive Beziehungen geworden, Freundschaften, die über die Forschungssituation hinaus Bestand hatten. Schweizer Ethnologinnen und Ethnologen erinnern sich an ihre besonderen Gewährsleute. Es ist spannend und nicht selten amüsant, von gelungenen und fehlgeschlagenen Annäherungen zu hören, von ehrwürdigen Informanten und solchen, die aus der Rolle fielen, von Eitelkeiten und Raffinessen, die der Wahrheit im Weg standen, von den nur allzu menschlichen Verhältnissen zwischen den Forschern im Feld und ihren fremden Freunden. Mit Beiträgen von: Charlotte Beck, Romana Büchel, Michele Galizia, Christoph Imhof, Marianne König, Andrea Lauser, Susanne Loosli, Damaris Lüthi, Wolfgang Marschall, Kathrin Oester, Joanna Pfaff-Czarnecka, Simone Prodolliet, Lilo Roost Vischer, Claudia Roth, Heinzpeter Znoj.
Mit dem Zerfall der römischen Ordnung verloren die urbanen Zentren an Bedeutung und Macht. Im frühen Mittelalter lebte man von regional genutzten landwirtschaftlichen Räumen. In diesem europäischen «Amerika» des Mittelalters mussten neue Lebensräume erschlossen und die zentrale Rolle der Stadtwirtschaft neu definiert werden. Die Zahl der Städte im deutschen Reich stieg vom Hoch- zum Spätmittelalter von weniger als 200 auf 4.000. Diese Städte reichten von kleinen, strukturierten Ackerbürgerstädten bis hin zu Großstädten mit ausgeprägtem Exportgewerbe. Das spezialisierte Handwerk prägte das städtische Leben, während der Markt als Drehscheibe des Unternehmergeistes diente. Die Stadtmauer, als größtes gemeinschaftliches Bauwerk, symbolisierte die Wehrfähigkeit und den politischen Willen der Bürgerschaft. Die meisten gewachsenen Städte wurden im 12./13. Jahrhundert befestigt, was den Schutzbedürfnissen in einer unsicheren Umgebung geschuldet war. Gründungsstädte erhielten sofort Befestigungen, blieben jedoch oft nur ummauerte Kirchdörfer. Im Gegensatz dazu waren überregionale Städte mit Mauerringen und Türmen wahre Kunstwerke. Archäologische Funde erweitern unser Bild von der mittelalterlichen Stadt, deren Struktur und Funktionen vielfältig waren. Das Handwerk blühte, und die Lebensqualität stieg sprunghaft an. In den Städten gab es eine durchmischte Wohnweise, die zum sozialen Gleichgewicht beitrug. Trotz der Rolle des Geldes blie
Entstehung und Entwicklung eines Quartiers