Alkibiades (451–404 v. Chr.) ist die wohl spektakulärste Figur in der Geschichte des spätklassischen Athen. In der Zeit des Peloponnesischen Krieges, in dem er mehrmals die Seiten wechselte und den Kriegsverlauf entscheidend beeinflusste, stellt er eine besonders markante Persönlichkeit dar. Stärker als irgendein Zeitgenosse repräsentiert dieser Prototyp eines den Rahmen der polis sprengenden Machtmenschen die Konflikte und Widersprüche seiner Epoche. Alkibiades stammte aus der aristokratischen Familie der Alkmeoniden, zu seinem politischen wie privaten Umfeld gehörten so herausragende Politiker wie Perikles, aber auch Künstler und Philosophen wie Sokrates. In seiner Person verbanden sich die Traditionen des herkömmlichen ›leaders‹ und Staatsmanns mit dem neu aufkommenden Typus des redegewandten Volksführers zu einer Ausnahmeerscheinung, die schon seine Zeitgenossen teils fasziniert, teils abgestoßen hat. Herbert Heftner legt mit diesem Buch die erste Biographie des Alkibiades vor.
Herbert Heftner Book order (chronological)




Von den Gracchen bis Sulla
- 302 pages
- 11 hours of reading
Eine gut lesbare und anschauliche Darstellung eines für das Schicksal der römischen Republik entscheidenden halben Jahrhunderts. Nach dem Dritten Punischen Krieg standen die Römer auf der Höhe einer bis dahin unerreichten Machtstellung, aber sie hatten für ihren Erfolg einen hohen Preis zu zahlen. Die damit einhergehenden Umwälzungen ihrer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zogen innenpolitische Spannungen nach sich, die den Bestand der traditionellen Lebensordnung gefährdeten. Die tragisch gescheiterten Reformversuche der Gracchen bildeten den Auftakt zu einer Epoche permanenter, immer wieder blutig eskalierender Konflikte zwischen der herrschenden Senatsaristokratie und den volksnahen, , popularen' Reformbewegungen, die schließlich in den Bürgerkriegen der 80er-Jahre und der Diktatur Sullas kulminierten. Vor diesem Hintergrund vollzog sich das Wirken einiger der markantesten Persönlichkeiten der Geschichte Roms: der Gracchen, des Marius und des Sulla. Diese für das weitere Schicksal Roms entscheidende Epoche findet hier eine auf der Basis der Quellen und der aktuellen Forschung erstellte Darstellung, die das dramatische Geschehen der Zeit anschaulich nachvollzieht und zugleich die strukturellen Ursachen für die Krise der römischen Republik ins Auge fasst.
Ad fontes!
- 998 pages
- 35 hours of reading
Der Aufstieg Roms
- 493 pages
- 18 hours of reading
Das Zeitalter der Punischen Kriege und der römischen Eroberung im Osten ist eine Epoche weltgeschichtlich entscheidender Weichenstellungen, deren Folgen den gesamten weiteren Verlauf der abendländischen Geschichte den Weg gewiesen haben. Der Historiker Herbert Hefner legt mit diesem Buch eine moderne, auf dem aktuellen Forschungsstand beruhende Monographie vor, in der er den Aufstieg Roms zur Vorherrschaft im Mittelmeer und damit zur Weltmacht nachzeichnet. Im Mittelpunkt steht der wechselvolle Ablauf der Ereignisgeschichte. Zugleich aber erläutert der Autor die Grundlagen, auf denen Roms phänomenale Erfolge beruhten: die staatliche und gesellschaftliche Ordnung der mittleren römischen Republik. Der Einzug griechischer Kultur in Rom und die Anfänge der römischen Literatur finden ebenso Beachtung wie die Veränderungen der römischen Lebenswelt in der Ära Scipios und Catos.