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Ingmar Arnold

    Sirenen und gepackte Koffer
    Dunkle Welten
    • Sirenen und gepackte Koffer

      • 216 pages
      • 8 hours of reading

      Im September 1940 wurde auf Befehl Adolf Hitlers mit dem bis dahin größten staatlichen Bauprogramm in der Geschichte Berlins begonnen. In kaum vier Jahren entstanden unter dem Einsatz von Fremd- und Zwangsarbeitern rund 1000 Bunkeranlagen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, darunter auch der sogenannte Führerbunker an der Wilhelmstraße, in dem sich Hitler am 30. April 1945 das Leben nahm. Die Luftschutzanlagen für die Zivilbevölkerung waren jedoch zu keiner Zeit ausreichend. Hier spielten sich beim Heulen der Sirenen oft dramatische Szenen ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden in den finsteren Betonkolossen zunächst Ausgebombte und Flüchtlinge Unterschlupf, bis im Frühjahr 1946 die Alliierten mit den Sprengungen begannen. Die wenigen erhalten gebliebenen Bunker wurden dann im Kalten Krieg auf beiden Seiten der Mauer reaktiviert und teilweise noch ausgebaut. Die Autoren erzählen die Geschichte der zahlreichen Bunker, die sie im Rahmen des Vereins „Berliner Unterwelten“ seit mehr als zehn Jahren erforschen. Sie haben sämtliches zugängliches Archivmaterial gesichtet, Hunderte Gespräche mit Zeitzeugen geführt und das Innere der Anlagen erkundet.

      Sirenen und gepackte Koffer2003
    • Dunkle Welten

      Bunker, Tunnel und Gewölbe unter Berlin

      • 238 pages
      • 9 hours of reading

      Die geheimnisvollen dunklen Welten unter Berlin sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und stellen selbst die Stadtverantwortlichen oft vor Rätsel. Viele Dokumente gingen im Krieg verloren, was immer wieder zur Entdeckung neuer unterirdischer Anlagen führt. Die Autoren der Arbeitsgemeinschaft 'Berliner Unterwelten' haben es sich zur Aufgabe gemacht, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Sie durchforsteten Archive, befragten Zeitzeugen und erkundeten Bahnhöfe ohne Gleisanschluss, Verbindungsgänge ohne Ausstieg und Betonkolosse ohne Funktion. Die Geschichte der vielfältigen Nutzung des Berliner Untergrundes wird erzählt, von Gruften und Brauereikellern bis hin zu Kanalisationsschächten, Rohrpostleitungen, Bunkern und 'blinden Tunneln'. Diese aktualisierte Auflage enthält neue Fotos, insbesondere aus der Welt unterhalb des Regierungsviertels und von gespenstisch leeren Bahnhofsbauten. Der Wert des Buches liegt nicht nur in den sorgfältig dokumentierten und entdeckten Untergrundanlagen, sondern auch in den klug dosierten historischen, geologischen, ökonomischen und politischen Hintergrundinformationen über die „dunklen Welten“ der deutschen Hauptstadt.

      Dunkle Welten1999
      4.5