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Robert Wallisch

    January 1, 1966
    Michael Boyms Bericht aus Mosambik - 1644
    Fernberger von Eggenberg, Georg Christoph: Die Indische Reise
    • Fernberger von Eggenberg, Georg Christoph: Die Indische Reise

      Deutsche Übersetzung mit Anmerkungen und lateinischem Originaltext

      • 236 pages
      • 9 hours of reading

      English After the Austrian nobleman Georg Christoph Fernberger came to the Ottoman court as part of an embassy, he traveled to Egypt, Sinai and Mesopotamia from 1588 on and finally reached Hormuz. Here Fernberger, one of the first tourists of modern times, entered the world of the Portuguese Estado da India, where he was to stay for two years. The part of his Indian travelogue presented in this volume deals with the travel stage from the Indus to Malaysia. The detailed description of the Portuguese colonial rule in Goa as well as the detailed and historically relevant description of the kingdom of Pegu (later Siam), which soon afterwards perished, is particularly commendable. German Nachdem der osterreichische Adelige Georg Christoph Fernberger im Rahmen einer Gesandtschaft an den Osmanischen Hof gelangt war, bereiste er ab 1588 Agypten, den Sinai und Mesopotamien und erreichte schliesslich Hormuz. Hier betrat Fernberger, einer der ersten Touristen der Neuzeit, die Welt des portugiesischen Estado da India, wo er sich zwei Jahre lang aufhalten sollte. Der in diesem Band vorgelegte Teil seines indischen Reiseberichtes behandelt die Reise-Etappe vom Indus bis Malaysia. Verdienstvoll ist besonders die ausfuhrliche Schilderung der portugiesischen Kolonialherrschaft in Goa sowie die detailreiche und kulturhistorisch relevante Beschreibung des bald darauf untergegangenen Reiches Pegu (spater Siam).

      Fernberger von Eggenberg, Georg Christoph: Die Indische Reise
    • Michael Boyms Bericht aus Mosambik - 1644

      (Lateinischer Text, Übersetzung und Kommentar) mit ethnographischen Paralleltexten des 16. und 17. Jahrhunderts aus der Wiener Sammlung Woldan

      • 132 pages
      • 5 hours of reading

      Die Monsunwinde hielten 1644 den polnischen Chinanmissionar Michal Piotr Boym für einige Monate im südostafrikanischen Mosambik zurück. Sein bisher unedierter Reisebericht über dieses Land der Kaffern ist nicht nur eine wichtige Quelle für die lokale Geschichte des frühneuzeitlichen Mosambik, sondern entfaltet seine Bedeutung vor allem in Byoms ungewöhnlicher Kritik am portugiesischen Kolonialismus, die der Jesuit Boym konsequent aus der Grunhaltung seines Ordens entwickelt hat. Die innereuropäischen Aspekte dieser Kolonialkritik Boyms liefern darüber hinaus auch ein wichtiges Zeugnis für einen Paradigmenwechsel im Abendland des späten sechzehnten und frühen siebzehnten Jahrhunderts, als die Überseereiche der iberischen Entdecker unter dem Druck nordwesteuropäischer Mächte einbrachen und die Führungsrolle des italo-iberischen, mediterranen Kulturraums ihr Ende fand. Die vorliegende Arbeit stellt die erste wissenschaftliche Edition dieses kurzen lateinischen Textes mit Übersetzung und Kommentar zur Verfügung.

      Michael Boyms Bericht aus Mosambik - 1644