Explore the latest books of this year!
Bookbot

Der Vizekonsul

Book rating

More about the book

»Marguerite Duras wurde 1914 in Saigon geboren und übersiedelte erst 1932 zum Studium nach Frankreich. Ihre Jugend wurde von jener Sphäre geprägt, die nun, nach Kalkutta transportiert, im Vize-Konsul wieder auftaucht: einer Enklave von Europäern inmitten eines Landes, in dem Wirren und Elend herrschen. Sie leben in der fast insularischen Abgeschlossenheit ihrer luxuriösen Villen und Parks, sie spielen Tennis, sie geben ihre Empfänge, deren Essensreste draußen an die Hungernden verteilt werden, sie sind mit ihrer Karriere, ihren Liebesgeschichten, ihren inneren Konflikten beschäftigt, sie spielen Schubert. Aber niemand scheint froh. Über allen lastet ›dieses Indien‹, dessen mörderisches naß-heißes Klima kaum durch die vielen Ventilatoren ferngehalten wird, dessen Elend bis an die Parks ihrer Villen dringt. Draußen ist die Hölle, aber drinnen, in der Enklave, die den Hungernden und Verarmten als ein fernes Paradies erscheint, schwelt unter der Oberfläche eine sonderbare Bedrückung und Melancholie. Davon handelt dieser Roman. Die Duras beherrscht – man weiß es – diese nuancierte Kunst der Schilderung, die sagt, ohne auszusprechen, die beschreibt, ohne zu sagen.« Marianne Kesting, Die Zeit

Book purchase

Der Vizekonsul, Marguerite Duras

Language
Released
Binding
(Paperback),
Book condition
Good
Price
€16.99

Payment methods

3.1
Okay
220 Ratings

We’re missing your review here.

Title
Der Vizekonsul
Language
German
Publisher
Grossdruck
Format
Paperback
Series
Categories
Original title
Le vice-consul
Rating
3.1 out of 5
Description
»Marguerite Duras wurde 1914 in Saigon geboren und übersiedelte erst 1932 zum Studium nach Frankreich. Ihre Jugend wurde von jener Sphäre geprägt, die nun, nach Kalkutta transportiert, im Vize-Konsul wieder auftaucht: einer Enklave von Europäern inmitten eines Landes, in dem Wirren und Elend herrschen. Sie leben in der fast insularischen Abgeschlossenheit ihrer luxuriösen Villen und Parks, sie spielen Tennis, sie geben ihre Empfänge, deren Essensreste draußen an die Hungernden verteilt werden, sie sind mit ihrer Karriere, ihren Liebesgeschichten, ihren inneren Konflikten beschäftigt, sie spielen Schubert. Aber niemand scheint froh. Über allen lastet ›dieses Indien‹, dessen mörderisches naß-heißes Klima kaum durch die vielen Ventilatoren ferngehalten wird, dessen Elend bis an die Parks ihrer Villen dringt. Draußen ist die Hölle, aber drinnen, in der Enklave, die den Hungernden und Verarmten als ein fernes Paradies erscheint, schwelt unter der Oberfläche eine sonderbare Bedrückung und Melancholie. Davon handelt dieser Roman. Die Duras beherrscht – man weiß es – diese nuancierte Kunst der Schilderung, die sagt, ohne auszusprechen, die beschreibt, ohne zu sagen.« Marianne Kesting, Die Zeit