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Sarvodaya

Wohlfahrt für alle

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Mahatma Gandhi ist uns allen bekannt als der Erwecker der breiten Massen des indischen Subkontinents. Er führte sein Volk in die Freiheit und trieb dessen Kolonialherren aus dem Lande, jedoch ohne sie als Feinde zu betrachten. Er gewann den Kampf um die Unabhängigkeit Indiens, indem er das Feind-Denken, Haß und Gewalt überwand. Gegen alle angebliche Erfahrung und Voraussagen gelangte er mit revolutionären Methoden ans Ziel. So führte er neue Grundsätze in die Politik ein, die längst über die Grenzen Indiens hinaus weltweite Bedeutung gewonnen haben, ohne die im Atomzeitalter Friedenssicherung und Widerstand gegen den Krieg, der zivile Ungehorsam gegenüber totalitären Regimes und Bürokratien nicht mehr denkbar sind. Darüber hinaus aber war Gandhi weitblickender Gesellschaftsreformer, als der er hierzulande viel zu wenig bekannt ist. Sarvodaya der indische Name für das umfassende Sozialprogramm einer „Wohlfahrt für alle" - vermittelt uns den Zugang zu Gandhis Gesellschaftsphilosophie, seinen sozialpolitischen Empfehlungen und Maßnahmen. Es zeigt uns, daß Gandhi durchaus kein Gegner der Industrialisierung war, daß er aber die Industrialisierung in Übereinstimmung mit der Entwicklung der indischen Gesellschaft im indischen Dorf gemeistert wissen wollte. Das vorliegende Buch ist um so aufschlußreicher, als die indischen Regierungen nach Gandhis Tod Gandhis Empfehlungen nicht gefolgt sind. Zudem wird „Sarvodaya" mehr und mehr zum sozialen Inbegriff und Aspekt der gewaltlosen Revolution, wie sie sich als dritte Macht" inzwischen auch über die westliche Welt hin ausbreitet.

Publication

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Sarvodaya, Mohandas Karamchand Gandhi

Language
Released
1975
Binding
(Paperback),
Book condition
Good
Price
€10.49

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Title
Sarvodaya
Subtitle
Wohlfahrt für alle
Language
German
Released
1975
Format
Paperback
ISBN10
3873480964
ISBN13
9783873480964
Series
Description
Mahatma Gandhi ist uns allen bekannt als der Erwecker der breiten Massen des indischen Subkontinents. Er führte sein Volk in die Freiheit und trieb dessen Kolonialherren aus dem Lande, jedoch ohne sie als Feinde zu betrachten. Er gewann den Kampf um die Unabhängigkeit Indiens, indem er das Feind-Denken, Haß und Gewalt überwand. Gegen alle angebliche Erfahrung und Voraussagen gelangte er mit revolutionären Methoden ans Ziel. So führte er neue Grundsätze in die Politik ein, die längst über die Grenzen Indiens hinaus weltweite Bedeutung gewonnen haben, ohne die im Atomzeitalter Friedenssicherung und Widerstand gegen den Krieg, der zivile Ungehorsam gegenüber totalitären Regimes und Bürokratien nicht mehr denkbar sind. Darüber hinaus aber war Gandhi weitblickender Gesellschaftsreformer, als der er hierzulande viel zu wenig bekannt ist. Sarvodaya der indische Name für das umfassende Sozialprogramm einer „Wohlfahrt für alle" - vermittelt uns den Zugang zu Gandhis Gesellschaftsphilosophie, seinen sozialpolitischen Empfehlungen und Maßnahmen. Es zeigt uns, daß Gandhi durchaus kein Gegner der Industrialisierung war, daß er aber die Industrialisierung in Übereinstimmung mit der Entwicklung der indischen Gesellschaft im indischen Dorf gemeistert wissen wollte. Das vorliegende Buch ist um so aufschlußreicher, als die indischen Regierungen nach Gandhis Tod Gandhis Empfehlungen nicht gefolgt sind. Zudem wird „Sarvodaya" mehr und mehr zum sozialen Inbegriff und Aspekt der gewaltlosen Revolution, wie sie sich als dritte Macht" inzwischen auch über die westliche Welt hin ausbreitet.