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Schauspieler

Historische Anthropologie des Akteurs: Schauspielstile

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  • 296 pages
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Schauspieler regen unsere Phantasie an, jedoch geschieht dies nicht immer auf die gleiche Weise. Weder Mensch noch Schauspieler sind in ihrer Beständigkeit und Gleichförmigkeit erschöpfend. Historische und kulturelle Vergleiche zeigen erhebliche Unterschiede in den Auffassungen vom Menschen sowie vom Schauspieler und seinem Tun. Theorien über den Schauspieler entstehen aus anthropologischen Konzeptionen und Menschenbildern, während das Schauspielen diese Bilder hinterfragt und in der Praxis umspielt. Die seit dem späten 18. Jahrhundert vorherrschende Auffassung vom Schauspieler als Menschendarsteller bleibt relevant, doch die Praxis ist vielfältig. Verzauberung, Vergnügen und Faszination sind nach wie vor präsent. Was also ist Schauspielen? Das Buch beleuchtet die Vielfalt des Schauspiels und beschreibt drei historische Schauspielstile, die in Wechselbeziehung zu Seinsweisen und anthropologischen Konzepten stehen. Seit der Theatermoderne des 20. Jahrhunderts gibt es Rückgriffe auf historische Stile, die in verschiedenen Kombinationen und Synthesen auftreten. Das Erinnern an diese Stile und an unterschiedliche Verfahren des Erkennens menschlichen Seins kann für die gegenwärtige Schauspielpraxis von Bedeutung sein. Der Weg des Erinnerns führt zur Suche nach einem eigentümlich 'Schauspielerischen', das lange Zeit als problematisch galt.

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Schauspieler, Gerda Baumbach

Language
Released
2012
Binding
(Paperback),
Book condition
Good
Price
€30.99

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Title
Schauspieler
Subtitle
Historische Anthropologie des Akteurs: Schauspielstile
Language
German
Released
2012
Format
Paperback
Pages
296
ISBN10
3865836119
ISBN13
9783865836113
Series
Description
Schauspieler regen unsere Phantasie an, jedoch geschieht dies nicht immer auf die gleiche Weise. Weder Mensch noch Schauspieler sind in ihrer Beständigkeit und Gleichförmigkeit erschöpfend. Historische und kulturelle Vergleiche zeigen erhebliche Unterschiede in den Auffassungen vom Menschen sowie vom Schauspieler und seinem Tun. Theorien über den Schauspieler entstehen aus anthropologischen Konzeptionen und Menschenbildern, während das Schauspielen diese Bilder hinterfragt und in der Praxis umspielt. Die seit dem späten 18. Jahrhundert vorherrschende Auffassung vom Schauspieler als Menschendarsteller bleibt relevant, doch die Praxis ist vielfältig. Verzauberung, Vergnügen und Faszination sind nach wie vor präsent. Was also ist Schauspielen? Das Buch beleuchtet die Vielfalt des Schauspiels und beschreibt drei historische Schauspielstile, die in Wechselbeziehung zu Seinsweisen und anthropologischen Konzepten stehen. Seit der Theatermoderne des 20. Jahrhunderts gibt es Rückgriffe auf historische Stile, die in verschiedenen Kombinationen und Synthesen auftreten. Das Erinnern an diese Stile und an unterschiedliche Verfahren des Erkennens menschlichen Seins kann für die gegenwärtige Schauspielpraxis von Bedeutung sein. Der Weg des Erinnerns führt zur Suche nach einem eigentümlich 'Schauspielerischen', das lange Zeit als problematisch galt.