Inklusion in Early-Excellence-Einrichtungen
Das Fortbildungshandbuch






Das Fortbildungshandbuch
Die Geschichte einer langen Freundschaft
Behutsame Erstbegegnung mit dem Thema Antisemitismus. Selma feiert als Hochbetagte ihren Geburtstag. Sie hat Anton eingeladen, ihren Freund aus Kindertagen. Im Fotoalbum blätternd erfahren Selmas Urenkelin Miri und Antons Urenkel Tom viel über alte Zeiten: über Kinderspiele, Spaß und Zusammenhalt, aber auch über Ausgrenzung, denn Selma ist als Jüdin immer stärker von Antisemitismus bedroht. Doch die beiden bleiben Freunde fürs Leben. Ihre Stärke und ihren Mut geben sie an die Urenkel weiter. Dieses Bilderbuch hat Nina Kölsch-Bunzen geschrieben, um mit Kindern, Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, mit pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und Lehrer*innen an Grundschulen ins Gespräch zu kommen über das schwierige Thema Antisemitismus. Den Kindern wird hier zugetraut, dass sie im Austausch mit Erwachsenen, inspiriert von Selma und Anton, Antworten auf diese Fragen finden: Was ist Antisemitismus? Welche Folgen kann Antisemitismus haben? Und vor allen Dingen: Was kann man dagegen tun? Mit ihren einfühlsamen, sensiblen Bildern schafft die Illustratorin Marion Goedelt eine ganz eigene Atmosphäre, die zum gemeinsamen Entdecken, Erzählen, zum Hinterfragen und zum Nachdenken einlädt. - Ein Bilderbuch für Kinder im Kita-Alter und in den ersten Grundschuljahren – Geeignet für den Einsatz in Kita und in Grundschule durch pädagogische Fachkräfte – Für Eltern und Kinder
Die Geschichte einer langen Freundschaft
Unterrichtsmaterialien zum Bilderbuch „Selma und Anton- Die Geschichte einer langen Freundschaft“ Auf 96 Seiten gibt Nina Kölsch-Bunzen mit dieser Handreichung pädagogischen Fachkräften Tools an die Hand, um Antisemitismus-kritische Bildung zu leisten. Unentbehrlich für die Arbeit in der Antisemitismus-Prävention. Für den Einsatz in Kita und Grundschule durch pädagogische Fachkräfte Mit: Arbeitsblättern Basteleinheiten Liedertexten Formulierungshilfen: schwierige (historische) Zusammenhänge in einfacher Sprache sachgerecht anbringen Behindertenkonvention
Die Förderung von Antisemitismusprävention in Kindertagesstätten und Schulen durch Kinderbibeln, Kinderkorane und Schulbücher
Studierende und Fachschüler*innen setzen sich mit dem Recht auf Gewaltfreiheit in Bildungsinstitutionen auseinander
Aus guten Geschichten lernen
Antisemitismus muss ein relevantes Bildungsthema für jede demokratie- und menschenrechtsorientierte Kindertageseinrichtung werden. Bereits kleine Kinder greifen Diskriminierungsmuster ihrer sozialen Umwelt auf und probieren aus, welche Effekte sich damit im Alltag erzielen lassen. Kita-Kinder sind jedoch noch nicht auf diese Vorstellungen festgelegt. Erfolgreiche Antidiskriminierungsprogramme nehmen daher gerade diese Altersgruppe in den Blick, beziehen jedoch bisher das Thema Antisemitismus nicht systematisch mit ein. Hier setzt das Buch an: Jüdische und nichtjüdische Kinder sollen bereits in Kindertageseinrichtungen die Bildungschance erhalten, einen realitätsgerechten, positiven Bezug zu einem vielfältigen Judentum aufzubauen. Das Buch bietet zahlreiche, wissenschaftlich fundierte Anregungen, bereits vor dem Eintritt in die Schule gute Geschichten in den Bildungshorizont von Kindern einzubringen – damit sich antisemitische Vorstellungen gar nicht erst aufbauen.