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Magdalene L. Frettlöh

    «Offener nichts als das geöffnete Ohr»
    Theologie des Segens
    Der Schrift zugeneigt
    Die Geschlechter des Todes
    • Die Geschlechter des Todes

      Theologische Perspektiven auf Tod und Gender

      • 484 pages
      • 17 hours of reading

      In diesem Band werden zentrale Fragen zum Thema Tod und Gender behandelt. Wussten Sie, dass in der Bibel keine Frau Suizid begeht, während heute mehr Frauen als Männer aktive Sterbehilfe in Anspruch nehmen? Gibt es genderspezifische Aussagen über den Tod Jesu, und beeinflusst die eigene geschlechtliche Identität das (Nicht-)Trauern-Können? Beobachtungen zeigen, ob demenzkranke Menschen ihre Geschlechterrollen beibehalten oder durchbrechen. Zudem wird gefragt, ob man über den Tod hinaus Hoffnung für die eigene Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit hat und ob der Tod selbst ein Geschlecht hat. Würden Sie für Ihre Beerdigung einen Bestatter oder eine Bestatterin wählen? Diese und viele andere Fragen rund um den Zusammenhang von Tod und Gender in Geschichte und Gegenwart werden in den Beiträgen behandelt. Sie stammen aus verschiedenen theologischen Disziplinen sowie Philosophie, Religions- und Kulturwissenschaften. Ziel ist es, eine neue Wahrnehmung von Gender-Diversity im Umgang mit Sterben und Tod zu fördern und sich von normativen Männer- und Frauenbildern zu befreien, im Rahmen einer realistischen Anthropologie.

      Die Geschlechter des Todes
    • Konrad Schmid, Komtur der Johanniterkomturei Küsnacht am Zürichsee und enger Freund Ulrich Zwinglis, hielt am 24. März 1522 in Luzern anlässlich der Prozession auf die Musegg die Festpredigt vor über 3000 Zuhörenden – 15 Tage nach dem Wurstessen bei Froschauer in Zürich. Diese Predigt Schmids ist die älteste gedruckt erhaltene Predigt eines Zürcher Reformators und wurde – wie viele andere seiner Predigten – stark beachtet. Obwohl einzelne von Schmids Formulierungen noch in der aktuellen Zürcher Kirchenordnung erhalten geblieben sind, ging sein Beitrag zur Zürcher Reformation fast vergessen. Erstmals werden hier neben der Reproduktion des 500-jährigen Drucks eine leicht normalisierte Abschrift und eine Übertragung in heutiges Deutsch veröffentlicht. Mit der theologischen Einordnung des Textes ergibt sich nicht nur ein Blick auf das kunstvolle Predigen Konrad Schmids, sondern auch auf Themen, die zentral für den reformierten Glauben waren – weit über die Reformation hinaus. Drei Exkurse widmen sich darüber hinaus dem Musegg-Rundgang, der Frage, warum sich in Luzern die Reformation nicht durchgesetzt hat, und und den Predigtdrucken, die in der Zentralbibliothek Zürich aufbewahrt werden.

      «Offener nichts als das geöffnete Ohr»