Focusing on the ideological battles faced by German composers since the late seventeenth century, this work delves into how these conflicts influenced significant musical creations. It examines the impacts of various movements, including Pietism, Lutheranism, fascism, and exile, as well as the modernism prevalent in the early Federal Republic of Germany. Through this exploration, the book highlights the intricate relationship between music and socio-political contexts throughout German history.
Über 3 Millionen deutsche Kinder zwischen 7 und 16 Jahren sind in der Zeit von 1940 bis 1945 im Zuge der 'Erweiterten Kinderlandverschickung' aus den bombenbedrohten Großstädten aufs Land verschickt worden. Ziel war es, die Jugendlichen schon frühzeitig dem NS-Staat gefügig zu machen. Jost Hermand berichtet aus eigener Erfahrung über die brutale Realität des Lagerlebens, das bei vielen Betroffenen bis heute traumatische Folgen zeitigt.
Kulturelle und gesellschaftspolitische Interventionen
262 pages
10 hours of reading
***Angaben zur beteiligten Person Hermand: Jost Hermand, geboren 1930 in Kassel, Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Marburg, seit 1958 Professor of German Culture an der University of Wisconsin-Madison (USA). Seit 1967 Vilas Research Professor, seit 2003 Honorarprofessor der Humboldt-Universität zu Berlin. 2010 Dr. phil. h.c. der Universität Kassel, Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Mitbegründer der International Brecht Society. Gastprofessuren an der Harvard University, der University of Texas at Austin und den Universitäten Marburg, Kassel, Bremen, Oldenburg, Freiburg, Essen, Potsdam, München, Köln, Gießen, und der Freien Universität Berlin.
Mit Essays zu: Moses Hess, Karl Marx, Ferdinand Lassalle, Eduard Bernstein, Gustav Landauer, Kurt Eisner, Rosa Luxemburg, Arthur Holitscher, Ernst Toller, Ruth Fischer und Otto Heller Als im Zuge des frühen 19. Jahrhunderts die Judenemanzipation einsetzte, spaltete sich diese Bevölkerungsschicht in Deutschland in drei unterschiedliche Gruppen: die Orthodoxen, die weiterhin an ihren älteren Glaubensvorstellungen festhielten und später zum Teil mit dem Zionismus sympathisierten; die Assimilanten, die sich in die deutsche Kulturtradition einordneten und auf einen verstärkten Liberalismus hofften; und die Sozialrevolutionäre, die sich im Anschluss an die internationale Arbeiterbewegung um eine Aufhebung aller nationalen und klassenbedingten Vorurteile bemühten. Doch keine dieser drei Haltungen bewahrte sie davor, nach 1933 von den Nazifaschisten aus Deutschland vertrieben oder umgebracht zu werden. Was dennoch bis heute nicht vergessen werden sollte, ist die unermüdliche Einsatzbereitschaft, mit der ihre besten Vertreter und Vertreterinnen nicht nur als Liberale, sondern auch als Sozialisten für die Ideen der Toleranz, der sozialen Gerechtigkeit und der Völkerfreundschaft Partei ergriffen haben.
Deutsche Kultur im Sog sozioökonomischer Wandlungsprozesse
240 pages
9 hours of reading
Als eine der Formen des kulturellen Überbaus war Kunst - ob als ideologisches Bekenntnis, Machtinstrument oder kommerziell gehandelte Ware - stets auf das Engste mit den sozioökonomischen Wandlungsprozessen der jeweils herrschenden Gesellschaftsverhältnisse verbunden. Wie eng diese Abhängigkeit im Bereich der deutschen Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart war, versucht dieses Buch in abrissartiger Verknappung so nachdrücklich wie nur möglich herauszustellen. Dabei wird der Hauptakzent auf die historisch vorgegebenen Marktbedingungen gelegt, die nach frühbürgerlichen Emanzipationsbestrebungen schließlich im Zuge der industriellen Revolution zu jenem kulturellen Supermarkt geführt haben, der sich trotz der weiter bestehenden Spaltung in eine elitäre E-Kultur und eine unterhaltsame U-Kultur als "demokratisch" ausgibt, statt eine allgemeingültige A-Kultur anzustreben.
Jost Hermands Buch ist eine umfassende Darstellung jener utopischen Schriften, in denen in Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts Leitbilder eines neuen „Reichs“, eines auf nationalem Gemeinsinn beruhenden Staatswesens auftauchen. Während von der Aufklärung bis zu den Befreiungskriegen und der gescheiterten Revolution von 1848 dieser Staatsentwurf noch einen freiheitlich-demokratischen Charakter hatte, verengten sich die Vorstellungen ins Deutschnationale, Völkische, Alldeutsche, Arische und Sozialdarwinistische. Das Hitler-Reich kanalisierte dann die immer wieder durchbrechenden Sehnsüchte nach Heimatlichkeit, Gemeinschaftlichkeit, ja sozialistischer Brüderlichkeit mit allen Mitteln der modernen Propaganda in ein chauvinistisches Machtrausch-Staatskonzept, das in der wahnwitzigen Vision eines arisch-deutschen Weltreichs gipfelte.
Das Interesse an Geheimgesellschaften war zu allen Zeiten groß. Wegen der vielen dramatischen und zum Teil katastrophalen Umbrüche innerhalb der deutschen Geschichte hat es in diesem Staat besonders viele derartiger Orden, Bünde, Logen und konspirativer Organisationen gegeben. Diese drängten mit aufklärerischer, sozialistischer oder anarchistischer Zielsetzung auf eine reformbetonte oder auch revolutionäre Weise auf eine Veränderung der politischen und sozioökonomischen Verhältnisse. Das Spektrum der Beiträge reicht von den Rosenkreuzern und der Rezeption anonymer hermetischer Traktate der frühen Neuzeit über die Freimaurer und Illuminaten der Aufklärungszeit, die geheimen politischen Bünde des 19. Jahrhunderts bis zu präfaschistischen Geheimbünden, geheimen Widerstandbewegungen gegen das NS-Regime und dem „Nationalsozialistischen Untergrund“ der letzten zwanzig Jahre.
Der Begriff »Nationalismus« hat im deutschsprachigen Bereich Zentraleuropas seit dem Humanismus des frühen 16. Jahrhunderts bis zur heutigen Berliner Republik höchst dramatische Wandlungen erlebt. Aufgrund der ständig wechselnden realpolitischen Voraussetzungen wurde dabei von den jeweils Herrschenden im Hinblick auf die Bevölkerung dieses Territoriums nicht nur von einer Reichsnation gesprochen, sondern auch Begriffe wie Kulturnation, Kriegsnation, Wirtschaftsnation sowie Staatsbürgernation verwendet. Wie viele Illusionen damit verbunden waren, stellt Jost Hermand in diesem Buch dar.
Jost Hermand präsentiert politisch intendierte Werke aus der Zeit von 1806 bis heute und verknüpft sie mit dem politisch-historischen Kontext. Die Analyse umfasst die Entstehungszeit der Bilder sowie die Herkunft und Bedeutung der Künstler. Behandelt werden Werke von Friedrich, Schnorr von Carolsfeld, Menzel, Böcklin, Schmidt-Rottluff, Barlach, Kollwitz, Heartfield, Picasso, Nagel, Prechtl, Mattheuer, Kiefer und Rauch. Diese Werke können als Denkbilder fungieren und zahlreiche nachwirkende Reflexionen anstoßen. Politische Denkbilder thematisieren stets zeitgeschichtliche Ereignisse und versuchen, durch bildnerische Verdichtung einen „eingreifenden“ Charakter in die jeweiligen Konflikte zu bringen. Besonders die komplexe deutsche Geschichte vom Ende des Heiligen Römischen Reichs bis zur Wende von 1989 ist reich an solchen Denkbildern, die die affirmative, progressive oder revolutionäre Gesinnung bestimmter Künstler widerspiegeln. Von den christgermanischen Denkbildern Caspar David Friedrichs über die Allegorien der Gründerzeit bis hin zu den politischen Denkbildern der DDR und den westdeutschen Achtundsechzigern entsteht eine eindrucksvolle Galerie politisch intendierter Werke, die die verschiedenen Facetten des künstlerischen Engagements in bewegten Zeiten beleuchtet.
Nach großen politischen Katastrophen war immer wieder vom »Ende der Utopien« die Rede. Und doch hat sich die Hoffnung auf Fortschritte in der Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse als unbesiegbar erwiesen. Trotz aller Korrumpierungen des utopischen Prinzips ins Faschistische, Stalinistische, Ästhetisierende oder Neoliberale ist es bis heute nicht gelungen, die »utopischen Oasen« (Jürgen Habermas) völlig trockenzulegen. Dieses Buch setzt sich in Form von zwölf Essays sowohl mit den ideologischen Abwiegelungstendenzen als auch den nicht zu unterdrückenden Hoffnungen auseinander. Dabei kommen neben politischen und sozialen Themen auch zentrale Aspekte der Geschichtsphilosophie und Kulturtheorie zur Sprache.
Wegen seiner provozierenden Schreibweise und zugleich politischen Widersetzlichkeit spaltete Heinrich Heine (1797–1856) sein Publikum von Anfang an in Widersacher und Sympathisanten. Als jüdischer Linkshegelianer, zeitweiliger Freund von Marx, entschiedener Kosmopolit und auf Gleichberechtigung drängender Demokrat war er allen Konservativen lange Zeit ein Dorn im Auge, während ihn viele Liberale und Linke zu einem ihrer Lieblingsschriftsteller erkoren. Dies Buch geht auf eine Reihe der dadurch ausgelösten Debatten ein und zeigt, wie Heine – neben mancherlei Solidaritätserklärungen – auf seine Gegner und wie seine Gegner auf ihn reagierten.
Über das Thema »Freundschaft« als sozial-ethische Verpflichtung ist in den letzten 100 Jahren wesentlich weniger reflektiert worden als noch im 18. und 19. Jahrhundert. Durch die zunehmende gesellschaftliche Mobilität und die berufliche Konkurrenzsituation ist eine fortschreitende Lockerung aller sozialen Bindungen eingetreten, so dass Freundschaft heute weitgehend als etwas Privates, ja Okkasionalistisches angesehen wird. Dementsprechend veranschaulicht dieses Buch den sozialgeschichtlichen Wandel freundschaftlicher, kameradschaftlicher oder allgemein »solidarischer« Beziehungen seit dem 18. Jahrhundert. Die jeweiligen Spielarten mögen in ihrer historischen Spezifität veraltet erscheinen, könnten aber dennoch weiterhin vorbildlich sein, um der von vielen Menschen empfundenen Vereinzelung innerhalb der zwar verfreiheitlichten, aber zugleich vereinsamten Masse zu entgehen. Aus dem Inhalt: Goethe und Schiller – Heine und Marx – Mensch und Tier – Freundschaft zwischen den Geschlechtern – Kumpelei und Kriminalität – Kameradschaft im Krieg – Genossenschaft – Kollegialität in der Konkurrenzgesellschaft.
Der renommierte Germanist Jost Hermand stellt in dieser umfassenden Kulturgeschichte die wichtigsten Bereiche der deutschen Kultur des 20. Jahrhunderts vor und erläutert ihre politischen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Anschaulich und kenntnisreich zeichnet er die vielfältigen kulturellen Wandlungen vom Wilhelminischen Kaiserreich über die Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus und Exils, die beiden deutschen Teilstaaten nach dem Zweiten Weltkrieg und das wiedervereinigte Deutschland seit 1990 nach. Neben den klassischen Formen der Hochkultur, wie Kunst, Literatur und Musik, wird auch den populären Kulturformen Film, Reklame, Design, Fotografie, Mode, Popmusik und Fernsehen die nötige Beachtung geschenkt. Abgerundet wird die anregende tour d'horizon von interessanten Aspekten des Alltagslebens und zahlreichen zeittypischen Illustrationen, die markante Persönlichkeiten – wie Thomas Mann, Marlene Dietrich, Rosa Luxemburg, Joseph Beuys oder auch Wim Wenders – und Ereignisse im Bild einfangen. Entstanden ist so ein spannungsreiches und plastisches Bild der letzten 100 Jahre.
Die Brecht-Tage, die im Jahr 2000 unter dem provozierenden Titel 'Braun gleich rot?' im Literaturforum im Brecht-Haus in der Chausseestraße stattfanden, lösten wegen der äußerst gemischten Teilnehmergruppen recht scharfe Debatten aus. Vor allem im Hinblick auf Brechts Einstellung zu Stalin und zur Judenfrage kamen immer wieder Aggressionen hoch, deren Vorurteilsstruktur noch von den Klischees des Kalten Krieges bestimmt waren. Vielleicht ist Brecht doch kein 'wirkungsloser Klassiker', wie ihm auf Seiten hämisch lächelnder Konservativer seit langem nachgesagt wird.
Die Sehnsucht nach der «alten Freiheit» der Germanen. 1750-1820
345 pages
13 hours of reading
Entgegen vieler nationalistischen, ja sogar präfaschistischen Deutungen der Germanenbilder aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und der Ära der Befreiungskriege sollen in diesem Band sowohl die altständischen, an den Rechten der «alten Freiheit» als auch die an den Gemeinschaftsvorstellungen der alten Germanen orientierten Nationalkonzepte herausgestellt werden. Der Begriff «Revolutio germanica» wird dabei als Parallelvorgang zur Französischen Revolution als Rückumwälzung zu idealisierten nationalen oder regionalen Gemeinschaftsideen im Deutschland dieser Ära verstanden. Dabei handelt es sich um einen Vorgang, der unter ähnlichen Vorzeichen zum Teil früher auch in anderen nordeuropäischen, protestantischen Ländern wie England, Dänemark und Schweden stattgefunden hat. Wie in diesen Ländern fließen dabei auch eine Reihe aufklärerische Gedanken wie Aufhebung der Leibeigenschaft, Abschaffung der Sklaverei, Haß auf absolutistischen Machtmißbrauch, Ächtung der Eroberungskriege, Verstärkung der freiheitlichen Gesinnung und der Egalitäts- und Mitbestimmungsvorstellungen in Anlehnung an Tacitus’ Germania sowie einer allgemeinen Wohlfahrt aller Bevölkerungsschichten ein.
Heines Verhältnis zu Goethe. Mit einem Essay von Jost Hermand. Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf: Archiv, Bibliothek, Museum, 8
Der vorliegende Band, der als Begleitpublikation zu einer Ausstellung des Düsseldorfer Heine-Museums zum Goethe-Jahr 1999 erscheint, enthält neben einer umfangreichen Bilddokumentation zum Verhältnis der beiden Dichter Heine-Äußerungen über Goethe, Urteile der Nachwelt, kontrastive Originaltexte von Goethe und Heine sowie weiterführende Materialien und Kommentare.
Jost Hermand, geb. 1930 in Kassel, promovierte 1955 an der Universität Marburg. Er ist emeritierter Professor für deutsche Kulturgeschichte an der University of Wisconsin-Madison (USA) und Honorarprofessor an der HU zu Berlin. Wichtige Veröffentlichungen: «Epochen deutscher Kultur von der Gründerzeit bis zum Expressionismus», 5 Bde, 1959–75 (mit Richard Hamann); «Literaturwissenschaft und Kunstwissenschaft», 1965; «Synthetisches Interpretieren. Zur Methodik der Literaturwissenschaft», 1968; «Von Mainz nach Weimar», 1969; «Pop International», 1971; «Streitobjekt Heine», 1975; «Stile, Ismen, Etiketten. Zur Periodisierung der modernen Kunst», 1978; «Die Kultur der Weimarer Republik», 1979 (mit Frank Trommler); «Sieben Arten an Deutschland zu leiden», 1979; «Orte. Irgendwo. Formen utopischen Denkens», 1981; «Konkretes Hören. Zum Inhalt der Instrumentalmusik», 1981; «Adolph Menzel», 1986; «Die Kultur der Bundesrepublik», 2 Bde, 1986–88; «Der alte Traum vom neuen Reich. Völkische Utopien und Nationalsozialismus», 1988; «Arnold Zweig», 1990; «Grüne Utopien in Deutschland», 1991; «Mehr als ein Liberaler. Über Heinrich Heine», 1991; «Als Pimpf in Polen. Die Erweiterte Kinderlandverschickung 1940–1945», 1993.
Jost Hermand, geb. 1930 in Kassel, promovierte 1955 an der Universität Marburg. Er ist emeritierter Professor für deutsche Kulturgeschichte an der University of Wisconsin-Madison (USA) und Honorarprofessor an der HU zu Berlin. Wichtige Veröffentlichungen: «Epochen deutscher Kultur von der Gründerzeit bis zum Expressionismus», 5 Bde, 1959–75 (mit Richard Hamann); «Literaturwissenschaft und Kunstwissenschaft», 1965; «Synthetisches Interpretieren. Zur Methodik der Literaturwissenschaft», 1968; «Von Mainz nach Weimar», 1969; «Pop International», 1971; «Streitobjekt Heine», 1975; «Stile, Ismen, Etiketten. Zur Periodisierung der modernen Kunst», 1978; «Die Kultur der Weimarer Republik», 1979 (mit Frank Trommler); «Sieben Arten an Deutschland zu leiden», 1979; «Orte. Irgendwo. Formen utopischen Denkens», 1981; «Konkretes Hören. Zum Inhalt der Instrumentalmusik», 1981; «Adolph Menzel», 1986; «Die Kultur der Bundesrepublik», 2 Bde, 1986–88; «Der alte Traum vom neuen Reich. Völkische Utopien und Nationalsozialismus», 1988; «Arnold Zweig», 1990; «Grüne Utopien in Deutschland», 1991; «Mehr als ein Liberaler. Über Heinrich Heine», 1991; «Als Pimpf in Polen. Die Erweiterte Kinderlandverschickung 1940–1945», 1993.
Jost Hermand, geb. 1930 in Kassel, promovierte 1955 an der Universität Marburg. Er ist emeritierter Professor für deutsche Kulturgeschichte an der University of Wisconsin-Madison (USA) und Honorarprofessor an der HU zu Berlin. Wichtige Veröffentlichungen: «Epochen deutscher Kultur von der Gründerzeit bis zum Expressionismus», 5 Bde, 1959–75 (mit Richard Hamann); «Literaturwissenschaft und Kunstwissenschaft», 1965; «Synthetisches Interpretieren. Zur Methodik der Literaturwissenschaft», 1968; «Von Mainz nach Weimar», 1969; «Pop International», 1971; «Streitobjekt Heine», 1975; «Stile, Ismen, Etiketten. Zur Periodisierung der modernen Kunst», 1978; «Die Kultur der Weimarer Republik», 1979 (mit Frank Trommler); «Sieben Arten an Deutschland zu leiden», 1979; «Orte. Irgendwo. Formen utopischen Denkens», 1981; «Konkretes Hören. Zum Inhalt der Instrumentalmusik», 1981; «Adolph Menzel», 1986; «Die Kultur der Bundesrepublik», 2 Bde, 1986–88; «Der alte Traum vom neuen Reich. Völkische Utopien und Nationalsozialismus», 1988; «Arnold Zweig», 1990; «Grüne Utopien in Deutschland», 1991; «Mehr als ein Liberaler. Über Heinrich Heine», 1991; «Als Pimpf in Polen. Die Erweiterte Kinderlandverschickung 1940–1945», 1993.