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Quadri laterali im sakralen Kontext

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  • 506 pages
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Die Studie würdigt zum ersten Mal zusammenfassend die Bildgattung der sogenannten quadri laterali. In Gestalt von breitformatigen Leinwandbildern haben sie seit dem ersten Drittel des Cinquecento an den Seiten venezianischer Kapellen zahlreich Verbreitung gefunden. Zum endgültigen Durchbruch verhalf der Gattung Jacopo Tintoretto mit seinen seit 1547 im Auftrag von Sakramentsbruderschaften zahlreich entstandenen Darstellungen des Abendmahls und der Fußwaschung. Ausgehend von neuen Quellenuntersuchungen zur Auftraggebertätigkeit und zur ursprünglichen Verwendung und Anordnung dieser häufig mit dem eucharistischen Kult oder mit Patronatsheiligen in Zusammenhang stehenden Bilder und Bilderfolgen, wird eine möglichst genaue Rekonstruktion der Kapellenausstattungen versucht. Ein Katalog von neunzig ausgewählten und z. T. erstmals publizierten Ausstattungskomplexen der Zeitspanne von 1490-1633 mit den im Wortlaut wiedergegebenen Dokumenten aus venezianischen Archiven stellt dafür die bisher fehlende Grundlage dar. Der interpretative Ansatz versucht – auch über die engeren Grenzen Venedigs und der terra ferma hinaus –, die Bedingungen des lateralen Anbringungsortes als künstlerisches Problem zu beschreiben, um von dort eine neue Sichtweise des jeweils gesamten Bilderzyklus und dessen Wirkungsweise auf den Betrachter zu gewinnen.

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Quadri laterali im sakralen Kontext, Michael Matile

Language
Released
1997
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Title
Quadri laterali im sakralen Kontext
Language
German
Publisher
scaneg
Released
1997
Pages
506
ISBN10
3892354022
ISBN13
9783892354024
Series
Description
Die Studie würdigt zum ersten Mal zusammenfassend die Bildgattung der sogenannten quadri laterali. In Gestalt von breitformatigen Leinwandbildern haben sie seit dem ersten Drittel des Cinquecento an den Seiten venezianischer Kapellen zahlreich Verbreitung gefunden. Zum endgültigen Durchbruch verhalf der Gattung Jacopo Tintoretto mit seinen seit 1547 im Auftrag von Sakramentsbruderschaften zahlreich entstandenen Darstellungen des Abendmahls und der Fußwaschung. Ausgehend von neuen Quellenuntersuchungen zur Auftraggebertätigkeit und zur ursprünglichen Verwendung und Anordnung dieser häufig mit dem eucharistischen Kult oder mit Patronatsheiligen in Zusammenhang stehenden Bilder und Bilderfolgen, wird eine möglichst genaue Rekonstruktion der Kapellenausstattungen versucht. Ein Katalog von neunzig ausgewählten und z. T. erstmals publizierten Ausstattungskomplexen der Zeitspanne von 1490-1633 mit den im Wortlaut wiedergegebenen Dokumenten aus venezianischen Archiven stellt dafür die bisher fehlende Grundlage dar. Der interpretative Ansatz versucht – auch über die engeren Grenzen Venedigs und der terra ferma hinaus –, die Bedingungen des lateralen Anbringungsortes als künstlerisches Problem zu beschreiben, um von dort eine neue Sichtweise des jeweils gesamten Bilderzyklus und dessen Wirkungsweise auf den Betrachter zu gewinnen.