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Das Blaue Buch präsentiert in sorgfältigen Reproduktionen das Gesamtwerk von Konrad Witz, einschließlich der Tafeln des Basler Heilsspiegel-Altars im restaurierten Zustand. Witz, aktiv zwischen 1434 und 1444, hinterließ ein Œuvre von über 20 Werken und zählt zu den bedeutendsten Künstlern des Spätmittelalters. Er gehörte zu einer Generation von Malern, die im 2. Viertel des 15. Jahrhunderts eine neue Bildsprache entwickelten und Aspekte der äußeren Wirklichkeit auf innovative Weise darstellten. 1444 schuf er als erster europäischer Maler ein realistisches „Landschaftsporträt“. Über Witz’ Leben ist wenig bekannt; er wurde um 1400 in Rottweil geboren, trat 1434 in die Basler Malerzunft ein und heiratete eine Baslerin. 1443 erwarb er ein Haus und hinterließ bei seinem Tod um 1445 fünf minderjährige Kinder. Basel zog ihn an, da dort das Basler Konzil stattfand, was zahlreiche potenzielle Auftraggeber anzog. Witz wurde unter anderem vom Genfer Bischof François de Metz mit dem Petrus-Altars für die Genfer Kathedrale beauftragt. Erst seit 1901 wird sein Werk wiederentdeckt, und die Wertschätzung der spätmittelalterlichen Kunst nahm mit der Klassischen Moderne, insbesondere dem Kubismus, zu. Seine Figuren und die Darstellung von Licht- und Schatteneffekten faszinieren bis heute. In diesem Band wird Witz’ Gesamtwerk erstmals seit über 40 Jahren monographisch vorgestellt, verfasst von Dr. Karin Althaus, die zuvor am Kunstmuseum Basel tä
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Konrad Witz, Konrad Witz
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- 2011
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