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Grenzenloser Profit

Wirtschaft in der Grauzone

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Ein Container voll giftigen Mülls wird auf einem Schiff mit illegal beschäftigter Besatzung auf staatenlosen Gewässern transportiert, um an unbekanntem Ort entsorgt zu werden. Bevor man das Schiff aufspüren kann, hat es längst die Registrierung gewechselt. Von solchen konkreten, empörenden Beispielen erzählt John Urry in seinem Debattenbuch. Dabei nennt er viele berühmte Firmen wie Goldman Sachs, Walmart, Barclays, den IOC oder BP und schildert deren Konstrukte, um sich steuerlichen oder arbeitsrechtlichen Zugriffen zu entziehen. Ob Energie, Sicherheit oder Tourismus unsere Welt ist bereits gänzlich »offshored«. Dieses kranke System funktioniert im ökonomischen Sinne für die Interessen weniger Einzelner hervorragend, aber für die Gesellschaft ist es ein finanzielles Desaster und ein Rückfall in einen undemokratischen und ausbeuterischen Zustand. Aber John Urry zeigt auch, dass wir nicht machtlos sind. Gesetze können diese unternehmerischen Machenschaften einschränken. Und wir brauchen ein öffentliches Bewusstsein, wie jüngst von Kampagnen der »Süddeutschen Zeitung«, des NDR und WDR initiiert. Denn was scheinbar legal ist, muss längst nicht legitim sein.

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Grenzenloser Profit, John Urry

Language
Released
2015
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Title
Grenzenloser Profit
Subtitle
Wirtschaft in der Grauzone
Language
German
Authors
John Urry
Publisher
Wagenbach
Released
2015
ISBN10
3803136555
ISBN13
9783803136558
Series
Rating
4 out of 5
Description
Ein Container voll giftigen Mülls wird auf einem Schiff mit illegal beschäftigter Besatzung auf staatenlosen Gewässern transportiert, um an unbekanntem Ort entsorgt zu werden. Bevor man das Schiff aufspüren kann, hat es längst die Registrierung gewechselt. Von solchen konkreten, empörenden Beispielen erzählt John Urry in seinem Debattenbuch. Dabei nennt er viele berühmte Firmen wie Goldman Sachs, Walmart, Barclays, den IOC oder BP und schildert deren Konstrukte, um sich steuerlichen oder arbeitsrechtlichen Zugriffen zu entziehen. Ob Energie, Sicherheit oder Tourismus unsere Welt ist bereits gänzlich »offshored«. Dieses kranke System funktioniert im ökonomischen Sinne für die Interessen weniger Einzelner hervorragend, aber für die Gesellschaft ist es ein finanzielles Desaster und ein Rückfall in einen undemokratischen und ausbeuterischen Zustand. Aber John Urry zeigt auch, dass wir nicht machtlos sind. Gesetze können diese unternehmerischen Machenschaften einschränken. Und wir brauchen ein öffentliches Bewusstsein, wie jüngst von Kampagnen der »Süddeutschen Zeitung«, des NDR und WDR initiiert. Denn was scheinbar legal ist, muss längst nicht legitim sein.