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Anhand einer textnahen Auseinandersetzung mit den Werken Hegels, Deweys und der Kritischen Theorie wird der Begriff einer immanent-kritisch verfahrenden, naturalistischen Sozialphilosophie entwickelt. Der Autor skizziert eine Konzeption der immanenten Kritik als selbsttransformative soziale Praxis, die im Dialog zwischen dem Philosophen und alltäglichen Kritikern besteht. Darauf folgt eine Kartographie der ontologischen Voraussetzungen und metaphysischen Implikationen, die für eine erfolgreiche philosophische Gesellschaftskritik nach Hegel und Dewey erforderlich sind. Es wird ein Begriff des Sozialen entwickelt, der nicht rein normativ ist; das Soziale wird nicht vom Rest der Natur abgekoppelt, sondern als eigentümlicher Lebensprozess artikuliert. Schließlich wird Gesellschaftskritik als Kunst dargestellt, die dieses soziale Leben umgestaltet. „Das Programm, das Arvi Särkelä hier mit rhetorischem Geschick, theoretischem Scharfsinn und philosophischer Umsicht entfaltet, ist durchgehend und wird die Diskussionen innerhalb der Sozialphilosophie nachhaltig beeinflussen.“ Axel Honneth. „Särkelä präsentiert einen überzeugenden Bericht über eine naturalistische Sozialphilosophie, die einen wichtigen Beitrag zu den zeitgenössischen Diskussionen in der Kritischen Theorie sowie zur Hegel- und Dewey-Forschung leistet.“ Hans Arentshorst, Universität Jyväskylä.
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Immanente Kritik und soziales Leben, Arvi-Antti Särkelä
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- 2018
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