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Umschreibesysteme

Literarische Experimente mit digitalen Lese- und Schreibtechnologien um 2000

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  • 307 pages
  • 11 hours of reading

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»Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken« – dieses Nietzsche-Zitat gilt mehr denn je, seit digitale Technologien allgegenwärtig geworden sind. In Umschreibesysteme untersucht Karl Wolfgang Flender literarische Experimente, die sich kritisch mit digitalen Schreibwerkzeugen befassen: Von Kenneth Goldsmiths Arbeit mit Textscannern über Allison Parrishs und Hannes Bajohrs Experimente mit Tools der Digital Humanities bis hin zu Mimi Cabells und Jason Huffs Untersuchung eines Email-Programms, das Nutzer: innen personalisierte Werbung anzeigt. Praxeologisch ausgerichtet und wissensgeschichtlich perspektiviert unterzieht Umschreibesysteme sowohl die literarischen Werke als auch die Experimentalpraktiken der Autor: innen einer Analyse und lotet vor dem Hintergrund zeitgenössischer technokultureller Umwälzungen – der Digitalisierung des Kulturerbes, der quantifizierenden Analyse von Big Data sowie des algorithmischen Blackboxings – die epistemologischen Potenziale literarischen Experimentierens aus. Denn auf dem Spiel steht nichts weniger als die Erkenntnismöglichkeiten der Literatur angesichts digitaler Technologien, die selbst lesen und schreiben können.

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Umschreibesysteme, Karl Wolfgang Flender

Language
Released
2023
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(Hardcover)
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Title
Umschreibesysteme
Subtitle
Literarische Experimente mit digitalen Lese- und Schreibtechnologien um 2000
Language
German
Publisher
Brill | Fink
Released
2023
Format
Hardcover
Pages
307
ISBN10
3770567889
ISBN13
9783770567881
Series
Description
»Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken« – dieses Nietzsche-Zitat gilt mehr denn je, seit digitale Technologien allgegenwärtig geworden sind. In Umschreibesysteme untersucht Karl Wolfgang Flender literarische Experimente, die sich kritisch mit digitalen Schreibwerkzeugen befassen: Von Kenneth Goldsmiths Arbeit mit Textscannern über Allison Parrishs und Hannes Bajohrs Experimente mit Tools der Digital Humanities bis hin zu Mimi Cabells und Jason Huffs Untersuchung eines Email-Programms, das Nutzer: innen personalisierte Werbung anzeigt. Praxeologisch ausgerichtet und wissensgeschichtlich perspektiviert unterzieht Umschreibesysteme sowohl die literarischen Werke als auch die Experimentalpraktiken der Autor: innen einer Analyse und lotet vor dem Hintergrund zeitgenössischer technokultureller Umwälzungen – der Digitalisierung des Kulturerbes, der quantifizierenden Analyse von Big Data sowie des algorithmischen Blackboxings – die epistemologischen Potenziale literarischen Experimentierens aus. Denn auf dem Spiel steht nichts weniger als die Erkenntnismöglichkeiten der Literatur angesichts digitaler Technologien, die selbst lesen und schreiben können.