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Fromme Begierden

Autobiographischer Roman

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Lakonisch berichtet Michael Amon von seinen Jahren im katholischen Internat – über Gewalt, Missbrauch, religiösen Wahn, falsche Frömmigkeit und hemmungslose Machtausübung. Ein Klerikalfaschist als Internatsleiter, der seine verklemmte Sexualität beim Verprügeln kleiner Kinder auslebt, sadistische Erzieher, sinnlose Strafen bis hin zur körperlichen Folter. Die Gründerinnen des Internats kamen aus dem Bund Neuland, einer katholischen Erneuerungsbewegung, und hatten die Vision einer neuen Pädagogik und menschennahen Volkskirche. Unter der sichtbaren Oberfläche läuft vieles schief, aber endgültig bricht die Katastrophe aus, als die Schulgründerin stirbt. Ohne Selbstmitleid und teils ironisch schildert Amon die Wiederherstellung der alten Ordnung. Amon geht es nicht um eine undifferenzierte Aburteilung der Kirche oder einfache Antworten. Aber er beschreibt ein System, in dem nicht einige Einzelfälle, sondern Tausende noch lebende Menschen zu Opfern geworden sind. Er gibt ihnen eine Stimme. Und er nennt Täter beim Namen.

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Fromme Begierden, Michael Amon

Language
Released
2011
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(Paperback),
Book condition
Very Good
Price
€2.79

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Title
Fromme Begierden
Subtitle
Autobiographischer Roman
Language
German
Publisher
Klever
Released
2011
Format
Paperback
Pages
215
ISBN10
3902665319
ISBN13
9783902665317
Series
Description
Lakonisch berichtet Michael Amon von seinen Jahren im katholischen Internat – über Gewalt, Missbrauch, religiösen Wahn, falsche Frömmigkeit und hemmungslose Machtausübung. Ein Klerikalfaschist als Internatsleiter, der seine verklemmte Sexualität beim Verprügeln kleiner Kinder auslebt, sadistische Erzieher, sinnlose Strafen bis hin zur körperlichen Folter. Die Gründerinnen des Internats kamen aus dem Bund Neuland, einer katholischen Erneuerungsbewegung, und hatten die Vision einer neuen Pädagogik und menschennahen Volkskirche. Unter der sichtbaren Oberfläche läuft vieles schief, aber endgültig bricht die Katastrophe aus, als die Schulgründerin stirbt. Ohne Selbstmitleid und teils ironisch schildert Amon die Wiederherstellung der alten Ordnung. Amon geht es nicht um eine undifferenzierte Aburteilung der Kirche oder einfache Antworten. Aber er beschreibt ein System, in dem nicht einige Einzelfälle, sondern Tausende noch lebende Menschen zu Opfern geworden sind. Er gibt ihnen eine Stimme. Und er nennt Täter beim Namen.