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In seinen Lebenserinnerungen beschreibt Kammersänger Dr. Horst Wolf (1894–1980) seinen Werdegang vom Chorknaben im Zwickauer Marien-Kirchenchor zum gefeierten Heldentenor am Dessauer Theater. Er sang auf renommierten Bühnen in Deutschland sowie in Schweden, Italien, Polen, Belgien, der Tschechoslowakei und der Schweiz. Nach seinem Ingenieurstudium nahm er in Dresden Gesangsstunden und gab 1923 in Görlitz sein Bühnendebüt als Lohengrin – ohne Probe. Nach Engagements in Altenburg, Stralsund und Rostock war er ab 1933 für 25 Jahre am Dessauer Theater tätig, wo er 1935 zum Kammersänger ernannt wurde. Er gestaltete über 90 Partien, darunter alle Wagner-Rollen seines Fachs, und trat über 1.600 Mal auf, davon 1.064 Mal in Dessau. Zudem inszenierte er 21 Opern und arbeitete mit berühmten Sängern und Dirigenten seiner Zeit zusammen. Bei der Eröffnung des neuen Dessauer Theaters 1938 sang er den Max im „Freischütz“ und 1945 den Florestan in „Fidelio“. Ein Höhepunkt seiner Karriere waren die Dessauer Wagner-Festspiele ab 1953. 1955 sang er sieben Wagner-Partien in zehn Tagen. Dr. Horst Wolf war einer der letzten Vertreter des Schweren Heldentenors und wurde 1957 zum Ehrenmitglied des Dessauer Theaters ernannt. Die Lebenserinnerungen wurden vom Herausgeber Ernst A. Chemnitz ergänzt.
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Die Wolfserzählung, Ernst A. Chemnitz
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- 2020
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