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Im Gravitationsfeld nachkantischen Denkens: Reinhold und Hölderlin

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  • 130 pages
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Holderlins philosophische Reflexionen, in denen er fur ein "Seyn schlechthin" als erstes Prinzip der Philosophie argumentiert, werden gemeinhin unter Berucksichtigung von Kant, Fichte, Schiller und Hegel interpretiert. Martin Bondeli dagegen vertritt die Ansicht, dass es fur ein angemessenes Verstandnis von Holderlin insbesondere auch das Aufklarungs- und Prinzipiendenken Karl Leonhard Reinholds einzubeziehen gilt. Vieles spricht dafur, dass Holderlin wahrend seiner Ausbildungsjahre auf Reinholds geschmackstheoretische Beitrage aufmerksam wurde und im Einklang mit diesen seine Theorie einer Totalvorstellung entwickelte. Holderlins Betonung der "Rezeptivitat des Stoffs", seine Rucksichtnahme auf ein "Factum des Bewuatseins" sowie sein aufklarerisches Ideal einer moralisch-asthetischen und religiosen Gemeinschaft zeugen deutlich davon, dass er mit Reinholds Elementarphilosophie und den Gedanken seiner Schuler vertraut war.

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Im Gravitationsfeld nachkantischen Denkens: Reinhold und Hölderlin, Martin Bondeli

Language
Released
2020
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(Paperback)
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Title
Im Gravitationsfeld nachkantischen Denkens: Reinhold und Hölderlin
Language
German
Released
2020
Format
Paperback
Pages
130
ISBN10
3796540422
ISBN13
9783796540424
Series
Description
Holderlins philosophische Reflexionen, in denen er fur ein "Seyn schlechthin" als erstes Prinzip der Philosophie argumentiert, werden gemeinhin unter Berucksichtigung von Kant, Fichte, Schiller und Hegel interpretiert. Martin Bondeli dagegen vertritt die Ansicht, dass es fur ein angemessenes Verstandnis von Holderlin insbesondere auch das Aufklarungs- und Prinzipiendenken Karl Leonhard Reinholds einzubeziehen gilt. Vieles spricht dafur, dass Holderlin wahrend seiner Ausbildungsjahre auf Reinholds geschmackstheoretische Beitrage aufmerksam wurde und im Einklang mit diesen seine Theorie einer Totalvorstellung entwickelte. Holderlins Betonung der "Rezeptivitat des Stoffs", seine Rucksichtnahme auf ein "Factum des Bewuatseins" sowie sein aufklarerisches Ideal einer moralisch-asthetischen und religiosen Gemeinschaft zeugen deutlich davon, dass er mit Reinholds Elementarphilosophie und den Gedanken seiner Schuler vertraut war.