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Apokalypsis ex media: Horizonte einer Medialitätsgeschichte von Offenbarung und Untergang

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Bis in die heutigen Tage nimmt die Apokalypse in der abendländischen Kulturgeschichte eine wirkmächtige Rolle ein. In schöner Regelmäßigkeit wird sie in Kunst, Wissenschaft, Unterhaltung, Nachrichtenwesen usf. aufgerufen, um bestimmte Seins- und Zeitverhältnisse zu adressieren, um die Dringlichkeit eines Anliegens oder Sachverhaltes vor Augen zu führen oder einfach um als drängendste Diskursform unter den Prämissen einer Ökonomie der Aufmerksamkeit auf Alleinstellung zu pochen. Gleichzeitig gibt sie in Form von konkreten Medienprodukten eine willkommene Projektionsfläche für jene Lust am Untergang ab, die in der distanzierten Sicherheit medialisierter Wahrnehmungen über Jahrhunderte hinweg Kultivierung fand. Diese mediale Kultiviertheit gilt es kritisch zu reflektieren. In drei Kapiteln werden unter Einnahme einer mediologischen Perspektive dargestellt, wie sich apokalyptische Erfahrungen im Zeitalter technische medialisierter Wahrnehmungspraktiken aus medientechnischen Konstitutionsbedingungen (aus Bedingungen der Apparatewelt) ableiten lassen.

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Apokalypsis ex media: Horizonte einer Medialitätsgeschichte von Offenbarung und Untergang, Martin Zolles

Language
Released
2021
Binding
(Hardcover)
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Title
Apokalypsis ex media: Horizonte einer Medialitätsgeschichte von Offenbarung und Untergang
Language
German
Released
2021
Format
Hardcover
Pages
188
ISBN13
9783110675931
Series
Description
Bis in die heutigen Tage nimmt die Apokalypse in der abendländischen Kulturgeschichte eine wirkmächtige Rolle ein. In schöner Regelmäßigkeit wird sie in Kunst, Wissenschaft, Unterhaltung, Nachrichtenwesen usf. aufgerufen, um bestimmte Seins- und Zeitverhältnisse zu adressieren, um die Dringlichkeit eines Anliegens oder Sachverhaltes vor Augen zu führen oder einfach um als drängendste Diskursform unter den Prämissen einer Ökonomie der Aufmerksamkeit auf Alleinstellung zu pochen. Gleichzeitig gibt sie in Form von konkreten Medienprodukten eine willkommene Projektionsfläche für jene Lust am Untergang ab, die in der distanzierten Sicherheit medialisierter Wahrnehmungen über Jahrhunderte hinweg Kultivierung fand. Diese mediale Kultiviertheit gilt es kritisch zu reflektieren. In drei Kapiteln werden unter Einnahme einer mediologischen Perspektive dargestellt, wie sich apokalyptische Erfahrungen im Zeitalter technische medialisierter Wahrnehmungspraktiken aus medientechnischen Konstitutionsbedingungen (aus Bedingungen der Apparatewelt) ableiten lassen.