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Wiener Strategie-Konferenz 2021

Strategie neu denken

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Das Generalthema der diesjährigen, fünften Konferenz lautete 'Demokratie und Strategiefähigkeit', detaillierter 'Das Verhältnis zwischen Strategiefähigkeit und den Funktionsprinzipien westlich pluralistischer Demokratien'. Das Thema wurde vor dem Hintergrund der These diskutiert, dass autoritäre Systeme ein höheres Maß an Strategiefähigkeit entwickeln könnten als ihr westlich-pluralistisches Gegenüber und dass die westliche Demokratie in ein systemisches Strategiedefizit abgleiten könnte, wenn es ihr nicht gelänge, ihre sich rasch verändernde bzw. erodierende Werteordnung 'neu auszurichten'. Ein erster dialektischer Lösungsansatz könnte in einer 'Neuausrichtung' z.B. durch verstärkte humanistische Bildungsanstrengungen liegen, welche die individuellen Freiheiten weitgehend unangetastet lässt und nur gerade so weit geht, dass das demokratische Prinzip in seinem Kernbestand überlebt und resilient funktionsfähig bleibt. Es sollte danach gefragt werden, wie eine von Mehrheitsentscheidungen getragene Demokratie es schafft, freiwillige, überzeugte Gefolgschaft für im Hinblick auf die langfristige staatliche Sicherheit notwendige Einschränkungen des unmittelbaren Lebensstandards bzw. der unbegrenzten Individualität einzuwerben, wie sie also auf Basis des eigenverantwortlichen, vernunftbegabten Bürgers ein gegenüber autokratischen Herausforderern konkurrenzfähiges strategisches Moment entwickeln kann.

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Wiener Strategie-Konferenz 2021, Wolfgang Peischel

Language
Released
2025
Binding
(Hardcover)
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Title
Wiener Strategie-Konferenz 2021
Subtitle
Strategie neu denken
Language
German
Publisher
Miles-Verlag
Released
2025
Format
Hardcover
Pages
212
ISBN13
9783967760538
Series
Description
Das Generalthema der diesjährigen, fünften Konferenz lautete 'Demokratie und Strategiefähigkeit', detaillierter 'Das Verhältnis zwischen Strategiefähigkeit und den Funktionsprinzipien westlich pluralistischer Demokratien'. Das Thema wurde vor dem Hintergrund der These diskutiert, dass autoritäre Systeme ein höheres Maß an Strategiefähigkeit entwickeln könnten als ihr westlich-pluralistisches Gegenüber und dass die westliche Demokratie in ein systemisches Strategiedefizit abgleiten könnte, wenn es ihr nicht gelänge, ihre sich rasch verändernde bzw. erodierende Werteordnung 'neu auszurichten'. Ein erster dialektischer Lösungsansatz könnte in einer 'Neuausrichtung' z.B. durch verstärkte humanistische Bildungsanstrengungen liegen, welche die individuellen Freiheiten weitgehend unangetastet lässt und nur gerade so weit geht, dass das demokratische Prinzip in seinem Kernbestand überlebt und resilient funktionsfähig bleibt. Es sollte danach gefragt werden, wie eine von Mehrheitsentscheidungen getragene Demokratie es schafft, freiwillige, überzeugte Gefolgschaft für im Hinblick auf die langfristige staatliche Sicherheit notwendige Einschränkungen des unmittelbaren Lebensstandards bzw. der unbegrenzten Individualität einzuwerben, wie sie also auf Basis des eigenverantwortlichen, vernunftbegabten Bürgers ein gegenüber autokratischen Herausforderern konkurrenzfähiges strategisches Moment entwickeln kann.