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- 150 pages
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Sie gehört längst zum Standardrepertoire aller Parteien: die Forderung nach Bürokratieabbau. Die CDU unterstützt sie ebenso wie die SPD und die Grünen; für die FDP ist sie Raison dʼêtre. Ämter arbeiteten zu langsam, Beamte, so der implizite Vorwurf, seien faul, die zu berücksichtigenden Vorschriften viel zu kompliziert. So könne keine wirtschaftliche Dynamik entstehen etc. Michel Küppers zeigt, dass solche Gemeinplätze fatale Folgen für den Alltag, letztendlich aber auch für die Demokratie haben können. Bürokratie hat eine Funktion. Vorschriften reagieren auf vorherige Verstöße; geregelte Verfahren sichern Einzelfallgerechtigkeit. Natürlich können Dinge immer besser laufen und schneller gehen, aber klischeehafte Häme gegenüber Behörden untergräbt die Unterstützung für demokratische Institutionen.
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Gegen Bürokratieabbau, Michel Küppers
- Language
- Released
- 2026
- Binding
- (Paperback)
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- Title
- Gegen Bürokratieabbau
- Subtitle
- Über Sinn und Unsinn eines politischen Gemeinplatzes | Mehr Bürokratie wagen!
- Language
- German
- Authors
- Michel Küppers
- Publisher
- Suhrkamp
- Released
- 2026
- Format
- Paperback
- Pages
- 150
- ISBN13
- 9783518128190
- Series
- Tags
- Non-Fiction, Social Sciences, Political Science & Politics, Politics, Creative Nonfiction, Democracy, Bureaucracy
- Description
- Sie gehört längst zum Standardrepertoire aller Parteien: die Forderung nach Bürokratieabbau. Die CDU unterstützt sie ebenso wie die SPD und die Grünen; für die FDP ist sie Raison dʼêtre. Ämter arbeiteten zu langsam, Beamte, so der implizite Vorwurf, seien faul, die zu berücksichtigenden Vorschriften viel zu kompliziert. So könne keine wirtschaftliche Dynamik entstehen etc. Michel Küppers zeigt, dass solche Gemeinplätze fatale Folgen für den Alltag, letztendlich aber auch für die Demokratie haben können. Bürokratie hat eine Funktion. Vorschriften reagieren auf vorherige Verstöße; geregelte Verfahren sichern Einzelfallgerechtigkeit. Natürlich können Dinge immer besser laufen und schneller gehen, aber klischeehafte Häme gegenüber Behörden untergräbt die Unterstützung für demokratische Institutionen.