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Von der Liebe zu toten Juden

Ansichten einer gestörten Gegenwart

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Warum übt ausgerechnet jüdisches Leiden – als Chiffre für die schlimmsten Übel der Welt – eine solche Faszination aus, während jüdisches Leben in der Gegenwart so wenig respektiert, ja, nicht selten als störend empfunden wird? Dara Horn geht dieser unbequemen Frage nach, und verbindet dabei so unterschiedliche Phänomene wie den globalen Kult um Anne Frank, das jiddische Staatstheater der Sowjetunion, die jüdische Geschichte der chinesischen Stadt Harbin und den wenig bekannten Lebensretter Hannah Arendts, Varian Fry. Mit klarem Blick verknüpft Horn Geschichten aus aller Welt mit Momenten aus ihrem eigenen Familienalltag: Wie erklärt man einem zehnjährigen jüdischen Kind Shakespeares Shylock? Warum empören Hakenkreuze auf Schultischen kaum jemanden? Und welche Kraft liegt in der jüdischen Tradition, im Gebet und im Lernen? Eindringlich arbeitet Horn die Lebendigkeit, Komplexität und Tiefe jüdischen Lebens heraus – gegen einen Antisemitismus, der – trotz allem „Nie wieder“ – erneut auflebt.

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Von der Liebe zu toten Juden, Dara Horn

Language
Released
2026
Binding
(Paperback)
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Title
Von der Liebe zu toten Juden
Subtitle
Ansichten einer gestörten Gegenwart
Language
German
Authors
Dara Horn
Format
Paperback
Pages
300
ISBN13
9783955657840
Series
Description
Warum übt ausgerechnet jüdisches Leiden – als Chiffre für die schlimmsten Übel der Welt – eine solche Faszination aus, während jüdisches Leben in der Gegenwart so wenig respektiert, ja, nicht selten als störend empfunden wird? Dara Horn geht dieser unbequemen Frage nach, und verbindet dabei so unterschiedliche Phänomene wie den globalen Kult um Anne Frank, das jiddische Staatstheater der Sowjetunion, die jüdische Geschichte der chinesischen Stadt Harbin und den wenig bekannten Lebensretter Hannah Arendts, Varian Fry. Mit klarem Blick verknüpft Horn Geschichten aus aller Welt mit Momenten aus ihrem eigenen Familienalltag: Wie erklärt man einem zehnjährigen jüdischen Kind Shakespeares Shylock? Warum empören Hakenkreuze auf Schultischen kaum jemanden? Und welche Kraft liegt in der jüdischen Tradition, im Gebet und im Lernen? Eindringlich arbeitet Horn die Lebendigkeit, Komplexität und Tiefe jüdischen Lebens heraus – gegen einen Antisemitismus, der – trotz allem „Nie wieder“ – erneut auflebt.