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Freiheit, Individualität und Subjektivität

Staat und Subjekt in der Postmoderne aus anarchistischer Perspektive

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  • 302 pages
  • 11 hours of reading

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Die Freiheit des Menschen innerhalb einer freien Gesellschaft ist das Ziel aller AnarchistInnen, auch wenn ihre Vorstellungen und Wege dorthin variieren. Eine zentrale Frage bleibt, warum dieser Wunsch nicht von einer Mehrheit geteilt wird. AnarchistInnen müssen sich fragen: “Warum kämpfen die Menschen für ihre Knechtschaft, als ginge es um ihr Heil?” (Deleuze/Guattari). Foucault argumentiert, dass der Mensch, den man zur Befreiung einlädt, bereits das Resultat einer tiefen Unterwerfung ist. Diese Sichtweise hat weitreichende Konsequenzen für die Theorie und Praxis der Befreiung. Jürgen Mümken möchte in diesem Buch keine Antworten präsentieren, sondern Denkanstöße für eine eigene Auseinandersetzung mit der von Deleuze und Guattari aufgeworfenen Frage geben. Er untersucht das Verhältnis von Poststrukturalismus und Anarchismus, beleuchtet Aspekte der anarchistischen und marxistischen Staatskritik und behandelt die Genealogie des modernen Staates nach Foucault sowie den Empire-Ansatz von Negri und Hardt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage nach dem Subjekt zwischen Autonomie und Heteronomie, insbesondere in Bezug auf die sex/gender-Debatte.

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Freiheit, Individualität und Subjektivität, Jürgen Mümken

Language
Released
2003
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(Paperback)
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Title
Freiheit, Individualität und Subjektivität
Subtitle
Staat und Subjekt in der Postmoderne aus anarchistischer Perspektive
Language
German
Publisher
Verl. Ed. AV
Released
2003
Format
Paperback
Pages
302
ISBN10
3936049122
ISBN13
9783936049121
Series
Description
Die Freiheit des Menschen innerhalb einer freien Gesellschaft ist das Ziel aller AnarchistInnen, auch wenn ihre Vorstellungen und Wege dorthin variieren. Eine zentrale Frage bleibt, warum dieser Wunsch nicht von einer Mehrheit geteilt wird. AnarchistInnen müssen sich fragen: “Warum kämpfen die Menschen für ihre Knechtschaft, als ginge es um ihr Heil?” (Deleuze/Guattari). Foucault argumentiert, dass der Mensch, den man zur Befreiung einlädt, bereits das Resultat einer tiefen Unterwerfung ist. Diese Sichtweise hat weitreichende Konsequenzen für die Theorie und Praxis der Befreiung. Jürgen Mümken möchte in diesem Buch keine Antworten präsentieren, sondern Denkanstöße für eine eigene Auseinandersetzung mit der von Deleuze und Guattari aufgeworfenen Frage geben. Er untersucht das Verhältnis von Poststrukturalismus und Anarchismus, beleuchtet Aspekte der anarchistischen und marxistischen Staatskritik und behandelt die Genealogie des modernen Staates nach Foucault sowie den Empire-Ansatz von Negri und Hardt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage nach dem Subjekt zwischen Autonomie und Heteronomie, insbesondere in Bezug auf die sex/gender-Debatte.