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Dieses Buch widmet sich den namenlosen jungen Männern, die in 18 Monaten gravierende Veränderungen und einen Verlust des in der DDR gelehrten Wertesystems erlebten. Statt Hilfsbereitschaft und Freundschaft prägten Verrat, Erniedrigung und Gewalt ihren Alltag. In dieser Zeit kristallisierte sich heraus, wer Systemträger, Mitläufer oder Rebell wurde, und wie jeder mit der Situation umging, prägte sein weiteres Leben. Der Alltag war von menschenunwürdigem Drill, Mord und Körperverletzung geprägt, während die viel gepriesene Völkerfreundschaft sich als Märchen entpuppte. Die Volkswirtschaft benötigte kostengünstige Arbeitskräfte, die bereit waren, in desolaten Bedingungen zu arbeiten und ihre Gesundheit zu riskieren. Soldaten wurden zu einer idealen Lösung, um diese Anforderungen zu erfüllen. Die Erzählungen sind fiktiv, aber sie könnten so oder ähnlich geschehen sein. Die Protagonisten erleben brutale Befehle, die zu tödlichen Konsequenzen führen. Ein Vorfall, bei dem Soldaten unvorbereitet von russischen Fallschirmjägern angegriffen werden, endet mit dem Tod mehrerer Kameraden. Der militärische Alltag wird von Angst und Geheimhaltung geprägt. Ein Befehl zur militärischen Geheimhaltung unterstreicht die brutalen Realitäten des Lebens in der NVA, während die Soldaten mit den psychologischen und physischen Folgen ihrer Erfahrungen kämpfen müssen.
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18 Monate, Heinrich Weber
- Language
- Released
- 2006
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- (Paperback)
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- Title
- 18 Monate
- Subtitle
- Hölle in der NVA
- Language
- German
- Authors
- Heinrich Weber
- Publisher
- TeTeVerlag
- Released
- 2006
- Format
- Paperback
- Pages
- 350
- ISBN10
- 3000179062
- ISBN13
- 9783000179068
- Series
- Description
- Dieses Buch widmet sich den namenlosen jungen Männern, die in 18 Monaten gravierende Veränderungen und einen Verlust des in der DDR gelehrten Wertesystems erlebten. Statt Hilfsbereitschaft und Freundschaft prägten Verrat, Erniedrigung und Gewalt ihren Alltag. In dieser Zeit kristallisierte sich heraus, wer Systemträger, Mitläufer oder Rebell wurde, und wie jeder mit der Situation umging, prägte sein weiteres Leben. Der Alltag war von menschenunwürdigem Drill, Mord und Körperverletzung geprägt, während die viel gepriesene Völkerfreundschaft sich als Märchen entpuppte. Die Volkswirtschaft benötigte kostengünstige Arbeitskräfte, die bereit waren, in desolaten Bedingungen zu arbeiten und ihre Gesundheit zu riskieren. Soldaten wurden zu einer idealen Lösung, um diese Anforderungen zu erfüllen. Die Erzählungen sind fiktiv, aber sie könnten so oder ähnlich geschehen sein. Die Protagonisten erleben brutale Befehle, die zu tödlichen Konsequenzen führen. Ein Vorfall, bei dem Soldaten unvorbereitet von russischen Fallschirmjägern angegriffen werden, endet mit dem Tod mehrerer Kameraden. Der militärische Alltag wird von Angst und Geheimhaltung geprägt. Ein Befehl zur militärischen Geheimhaltung unterstreicht die brutalen Realitäten des Lebens in der NVA, während die Soldaten mit den psychologischen und physischen Folgen ihrer Erfahrungen kämpfen müssen.